Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/110: Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI; Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für den öffentlichen Verkehr») · 76 Seiten
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• Verzicht auf Verzinsung der FinöV-Bevorschussung (VöV)
• Höhere MWST (Hupac)
• EU-Fonds (Hupac)
• Mehreinnahmen Mineralölsteuermittel (IGöVCH, VCS)
• Projektbeiträge der direkt betroffenen Kantone (ZG)
Allgemeine Bemerkungen zum Ausbauschritt 2025
Verschiedene Teilnehmer haben folgende allgemeine Bemerkungen zum Ausbauschritt gemacht:
• ZH ist der Ansicht, die vorbereitenden Projektierungsarbeiten des 2. Ausbauschrittes seien be-
reits klar zu umreissen, dazu gehörten der Brüttenertunnel, die Engpassbeseitigung Aathal und baldmöglichst auch der Bahnhof Stadelhofen.
• TG fordert, die im ZEB-Gesetz definierten Angebotsverbesserungen in der Ostschweiz seien
per Dez. 2018 zu realisieren, inkl. der per HGV-Gesetz finanzierten Ausbauten.
• CentrePatronal und ass.rout.vd sehen für den nächsten Schritt die Projekte der Metropolen
Lausanne-Genf, Zürich-Uster, Basel-Liestal und Bern-Münsingen.
• ACS, VSAI und FRS fordern die Selektion der Ausbauprojekte gemäss Kosten-Nutzen-
Verhältnis, weitere Kriterien sind Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Notwendigkeit und Alternativmöglichkeiten.
• Die SBB hält fest, die vorbereitenden Projektierungsarbeiten des Ausbauschrittes 2030 seien
bereits im Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2025 festzuhalten.
• Die SOB findet, für die Einführung der Doppelstockzüge seien die Ausbauten möglichst nach
vorne zu schieben, und die hinterlegten Kosten der Massnahmen seien sehr hoch.
• Der Verein Hauptstadtregion Schweiz hat ein Projekt lanciert zur Optimierung der Bahnver-
bindungen für die Hauptstatdtregion und wird später einen Beitrag zum Ausbauprogramm leisten.
• Die Metropolitankonferenz Zürich vermisst einen Zeithorizont für die Realisierung der späteren
Ausbauschritte.
• Die Stadt Genf fordert die Kapazitätserhöhung in Genève Cornavin in der 2. Etappe.
• Der Verein Swissmetro verlangt Planungskredite für das 332 km lange Swissmetro-Netz.
• Die Rheinhäfen fordern eine Ausdehnung des 1. Ausbauschrittes bis 2027.