Bericht und Vorlage

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten

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Ausgestaltung der Zahlungsrahmen

In Abbildung 43 ist die Entwicklung der Stützungshöhe pro Fläche in der Talzone dargestellt. Auf dem Grünland wird der RGVE-Beitrag heute differenziert nach Milch- und Fleischproduktion. Es wurden die bisher ausbezahlten RGVE-Beiträge pro Fläche berechnet. Diese Stützung ergibt sich aus den RGVE-Beitragsansätzen kombiniert mit dem effektiven Viehbesatz und der heutigen Grünlandlimite. Da die heutigen Tierbeiträge für die Fleischproduktion auf Grünland höher sind, profitiert die Milchproduktion stärker vom Systemwechsel. Ebenfalls gut ersichtlich ist die gegenüber dem Grünland stärkere Stützung des Ackerlands und der Dauerkulturen mit der Umsetzung der AP 14-17.

Abbildung 43

Stützungsveränderung für Acker- und Grünland in der Talzone

1400 heute AP 2014‐2017

1200

1000

800

600

400

200

0

Ackerfläche Grünland Grünland Ackerfläche Grünland Milch Fleisch

Zusatzbeitrag offene Ackerfläche und Dauerkulturen

RGVE‐Beitrag

Basisbeitrag Versorgungssicherheit

Förderbeitrag für Ackerfläche und Dauerkulturen

Da gemäss Ziffer 2.2 vorgeschlagen wird, den Brotgetreidezoll um 3 Franken pro Dezitonne zu reduzieren und den jeweiligen Beitrag für Einzelkulturen zu senken, kommt diese zusätzliche Förderung des Ackerbaus insbesondere der Futtergetreideproduktion zu Gute.

Für den Basisbeitrag sollen 859 Millionen Franken eingesetzt werden. Er dient der Angleichung der Stützungshöhe zwischen Acker- und Grünland. Hinzu kommt der Zonenbeitrag für die Produktionserschwernis von 157 und die zusätzliche Stützung des Ackerbaus über den Förderbeitrag Ackerfläche und Dauerkulturen von 56 Millionen Franken. Gegenüber der Ausgangslage ergibt sich ein Zuwachs für die Versorgungssicherheit von 28 Millionen Franken. Da die Beitragsansätze im Jahr 2014 festgelegt und anschliessend bis 2017 unverändert weitergeführt werden, wird mit einem Totalbetrag von jährlich 1 072 Millionen Franken bis 2017 gerechnet.

Kulturlandschaftsbeiträge

Für die Sicherstellung der Offenhaltung sind die Anreize entsprechend den klimatischen und topografischen Erschwernissen festzulegen. Da im aktuellen Preisumfeld