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Vernehmlassung 2010/31: Sachplan geologische Tiefenlager: Etappe 1 · 24 Seiten
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Ergebnisbericht: Festlegungen und Objektblätter
3.4 Südranden SMA
Standortgebiet: Südranden (SH) Kategorie: Schwach- und mittelaktive Abfälle (SMA)
Stand des Prozesses: Etappe 1 Stand der Koordination: Vororientierung
Gemeinden im Planungsperimeter:
– Kanton SH: Beringen, Gächlingen, Guntmadingen, Hallau, Löhningen, Neuhausen am Rheinfall,
Neunkirch, Oberhallau, Schaffhausen, Siblingen, Stetten, Trasadingen, Wilchingen
– Kanton TG: Schlatt
– Kanton ZH: Benken (ZH), Dachsen, Feuerthalen, Flurlingen, Laufen-Uhwiesen, Marthalen, Rheinau,
Trüllikon
Betroffenes Nachbarland in unmittelbarer Nähe des Standortgebiets:
– Deutschland (Landkreise Konstanz und Waldshut)
Geologische Charakteristik des SMA-Gebiets: Das geologische Standortgebiet umfasst eine Fläche von rund 24 Quadratkilometern. Das bevorzugte Wirtgestein ist der Opalinuston mit seinen Rahmengesteinen. Das Standortgebiet liegt in einem tektonisch wenig beanspruchten Bereich (östlicher Tafeljura). Die Ränder des Standortgebiets werden durch die Tiefenlage beziehungsweise durch die Randzone des Hegau-Bodensee-Grabens sowie durch die Staatsgrenze definiert.
Generell ist das Wirtgestein sehr ruhig gelagert, leicht nach Süden geneigt und bietet bezüglich der Anordnung der Lagerkammern eine gewisse Flexibilität.
Ergebnis der sicherheitstechnischen Beurteilung des SMA-Gebiets: Das ENSI stimmt dem
Vorschlag der Nagra aus Sicht von Sicherheit und technischer Machbarkeit zu. Die von der Nagra definierte Grenze des Standortgebiets wird vom ENSI bestätigt. Das ENSI bewertet das geologische Standortgebiet Südranden für schwach- und mittelaktive Abfälle insgesamt als geeignet.
Mit Ausnahme der für alle vorgeschlagenen, tonreichen Wirtgesteine bedingt günstigen Bewertung der lagerbedingten Einflüsse werden für den Opalinuston im SMA-Standortgebiet Südranden alle übrigen sicherheitstechnischen Kriterien als günstig oder sehr günstig bewertet.
Es wurde kein Koordinationsbedarf festgestellt.