Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2010/43: Armeebericht 2010 · 12 Seiten

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Einer Armee, die sich auf die Landesverteidigung konzentriert, sind die dafür notwendigen finanziellen Mittel zu sprechen. Die Armee darf nicht weiter mit Budgetkürzungen belastet werden.

Fäh Die Möglichkeiten der Armee sind überbewertet. Gestützt

auf die armeeintern erarbeiteten Kapazitäten von Zügen, Kp und Trp Körper für Überwachungs-, Sicherungs- und Bewachungsaufgaben ist auszuführen, was mit dem vorgesehenen Kräfteansatz wirklich gemacht werden kann.

Kapitel 7: FDP.Die Libe- Varianten, die eine Aufgabe der Armee zu Gunsten einer ralen anderen Aufgabe der Armee vernachlässigen erscheinen Armeemodelle

verfassungswidrig und wären folglich keine echten Varianten.

SVP Steht für die leistungsoptimierte Variante ein. Mit den heu-

tigen Ressourcen können die aktuellen Bedrohungen nicht bekämpft werden.

Es fehlt eine Variante mit Verzicht oder Reduktion auf Assistenzdienste im Ausland und Friedensförderungsdienste im Ausland.

Grüne Bedeutend mehr Geld für die Armee liegt politisch nicht

drin.

Die Modelle stellen alter Wein in alten Schläuchen dar. Es gibt keinen Grund mehr für ein Massenheer. Die Wehrpflicht ist daher nicht mehr überzeugend. Wir haben nicht zu wenig Kader, sondern zu viele Soldaten.

SP Die Varianten sind nach folgenden Eckwerten zu überar-

beiten:

- Alternative Rekrutierungsmodelle (reine

Durchdienerarmee, freiwillige Miliz)

- Aktueller Kostenrahmen ist einzuhalten.

SGA Es darf kein Modell geben, in dem auf den Friedensförde-

rungsdienst oder den Assistenzdienst im Ausland verzichtet wird. Im Ausland werden Erfahrungen gemacht, die im Inland benötigt werden. Eine Kompanie ist die maximal denkbare Grösse für Eisätze im Ausland.

Das Milizprinzip ist für die Schweiz eine sehr gute Lösung.

Der Einsatz von Durchdienern im Ausland hat seine Grenzen, da für Auslandeinsätze normalerweise ein Alter über 25 Jahren gesucht ist.

AUNS 22‘000 Angehörige der Armee reichen nicht für die Vertei-

digungsaufgabe. Die Kontingente für andere Aufgaben sind zu Gunsten der Verteidigung zu verkleinern. Die Varianten können reduziert werden auf jene mit Konzentration der Kräfte auf die Verteidigung mit Befähigung zur Katastrophenhilfe im Notfall. Gefordert ist eine moderne, gut ausgerüstete, gut ausgebildete und zahlenmässig starke Milizarmee, eine Verteidigungs- und Schutzarmee, mit Alarmformationen sowie ein effizienter Nachrichtendienst und eine Spezialistentruppe zur Abwehr des Informationskrieges.

Eine Freiwilligenmiliz kommt nicht in Frage und wäre ein

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