Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/43: Armeebericht 2010 · 12 Seiten
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spionage abzuwehren.
Die Höhere Kaderausbildung muss aufgewertet werden.
Jeder Einsatz im Friedensförderungsdienst muss auch ein Ende haben. Es darf keine permanente und unendliche Leistung geben.
Die Trennung zwischen zivil und militärisch ist herbeigeredet. Der Bürger ist auch Soldat und umgekehrt.
FER Der Nachrichtendienst ist als wichtigstes Abwehrmittel weiterzuentwickeln.
Der Cyber War ist angemessen zu berücksichtigen. Die bestehende Fähigkeitslücke ist für eine glaubwürdige Verteidigung zu schliessen.
Ein sporadischer Schutz durch die Luftwaffe ist ungenügend. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Luftverteidigung sicherzustellen. Es ist aber eine Aufgabe, die in jedem Fall erfüllt werden muss.
Internationale Zusammenarbeit ist für die Schweiz notwendig. Es gibt auch Möglichkeiten für militärisch-
humanitäre Zusammenarbeit. Die Mittel und Transportkapazitäten der Armee sind für die Konkretisierung und den Erfolg solcher Missionen von hohem Gewicht.
GSoA Die Aufgaben der Armee sind nur diffus dargestellt.
Die Armee hat in der inneren Sicherheit nichts zu suchen. Polizeiaufgaben sind Polizeisache.
Die Reduktion des Armeebestandes geht zu wenig weit. Die Armee und die Wehrpflicht gehören abgeschafft.
Auf militärische Auslandeinsätze ist zu verzichten. Das AAD 10 ist aufzulösen.
VKB Die Leistungen der Armee müssen finanziert werden oder es ist auf Leistungen zu verzichten.
LKMD Ausser der Armee ist niemand in der Lage dieses Leistungspaket für so wenig Geld zu erbringen. Alternative Lösungen für Leistungen, die heute durch die Armee erbracht werden, dürften viel mehr kosten.
Die Armee soll nicht alle Leistungen erbringen können, aber diejenigen, die sie erbringt, soll sie mit hoher Qualität erbringen.
Pro Libertate Es ist zu prüfen, ob der Nachrichtendienst in der heutigen Grössenordnung den anspruchsvollen Aufgaben noch gerecht wird, welche Politik und Öffentlichkeit von ihm erwarten. Nötigenfalls ist ein Ausbau zu prüfen.
Die Armee darf nicht zu einer Art Hilfspolizei mutieren.
Die Unterstützung überforderter ziviler Behörden in ausserordentlichen Notlagen und Katastrophensituationen ist positiv zu bewerten.
Der Einsatz von Soldaten zur militärischen Friedensförderung hat sich nicht bewährt. Die Schweiz kann sich, angesichts der erforderlichen Finanzen für die Landesverteidigung, solche militärische Luxus- und Prestigeobjekte nicht mehr länger leisten.