Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2010/43: Armeebericht 2010 · 12 Seiten

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erster Schritt zur Abschaffung der Armee. Die allgemeine Wehrpflicht und das Milizprinzip müssen bleiben.

Der Armee müssen mindestens CHF 4.3 Mia pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

SGV Tendiert zur Variante 1 „Leistungsoptimiert“

Bekennt sich als Hauptträger derselben klar zur Milizarmee. Die Miliz muss weiterhin die Führung in der Ausbildung und im Verband haben.

Die Mittel müssen im Verhältnis zu den Aufgaben der Armee stehen.

Die Basisleistungen müssen ebenfalls als Variante in Frage gestellt werden.

Verlangt sind mehr Führung, mehr Miliz und mehr Mittel.

FER Die Truppengattungen sind entsprechend deren Einsatzwahrscheinlichkeit zu gewichten. Spezialisten werden gebraucht. Die Verteidigungskonzeption muss sich dem Bedrohungsbild anpassen. Beispielsweise braucht es keine Artillerie mehr. Hingegen sind ABC Abwehrtruppen, Rettungstruppen, Sanitätstruppen usw. zentral.

Unterstützung der zivilen Behörden ist eine Kernaufgabe, insbesondere der Schutz von Objekten. Eine Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Polizeikräften der Kantone innerhalb des nationalen Sicherheitsverbundes würde unter anderem auch eine neue Legitimation für die Existenz unserer Armee ergeben.

Die Beibehaltung der Milizarmee wird unterstützt.

LKMD An der Wehrpflicht ist festzuhalten.

Die Verteidigung muss das Kerngeschäft der Armee sein. Andere Leistungen sind daraus abzuleiten. Es soll nicht mehr alles gemacht werden, aber das Richtige richtig.

Die Ausbildung muss höchsten Ansprüchen genügen. Die Qualität der Führungsausbildung ist das A und O der Milizarmee und deren Akzeptanz in der Wirtschaft.

SFR Die Armee ist konsequent auf Friedensförderungseinsätze im Rahmen der UNO auszurichten. Auf grosse Panzer- und Kampfflugzeugverbände ist zu verzichten. Es sind ständig bereite Einheiten zu Gunsten der UNO aufzustellen. Die Armee muss ihre Doktrin konsequent darauf ausrichten, minimal 10 Prozent ihrer Bestände für UNO-Einsätze bereitzustellen.

Die Wehrpflicht ist abzuschaffen. Das VBS aufzulösen und die Armee als Bundesamt dem EJPD und EDA zu unterstellen.

Pro Libertate Eine Erhöhung der Durchdieneranzahl und ein weiterer Truppenabbau sind strikte abzulehnen. Der Demographie ist durch eine Erhöhung des Dienstalters und eine restriktivere Untauglichkeitserklärung zu begegnen.

Hauptauftrag der Armee ist und bleibt die Landesverteidigung. Alles andere ist mit dem verfassungsmässigen Milizprinzip nicht vereinbar.

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