Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/43: Armeebericht 2010 · 12 Seiten
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LKMD Die Formationen der Armee sind inklusive der Reserve
vollständig auszurüsten, auszubilden und auch zu führen.
Ein jährliches Rüstungsbudget von mindestens 5 Mia.
Franken wird unterstützt. Nur damit lassen sich die unübersehbaren Mängel der Armee beheben und künftig vermeiden. Für die Strukturbereinigungen in Sachen Infrastruktur / Immobilien, Flugzeugersatz und der unverzüglichen Beschaffung fehlender Ausrüstung der Truppen sind die finanziellen Mittel zusätzlich zum jährlichen Rüstungsbudget sicherzustellen.
Fäh Dezentrale Organisationen sind krisenresistenter als zent-
rale.
Eine Erhöhung der Zahl qualifizierter Zugführer dürfte eine Illusion sein. Der Bedarf muss daher nachhaltig gesenkt werden.
Die Modelle sind aufgrund des Leistungsprofils zu entwickeln. Politisch werden aber die Finanzen eine zentrale Rolle spielen.
Die Varianten müssen den Vorgaben des SIPOL B entsprechen.
Kapitel 8: Fäh Zehn Jahre sind für die Umsetzung eine (zu) lange Zeit.
Die sicherheitspolitische Entwicklung dürfte weit dynami-Eckwerte und Um-
scher sein und die Planung überholen. Die Umsetzung ist setzung
daher merklich zu straffen. Dies bedingt für die Armee eine Politik der kleinen Schritte.
LKMD Der Themenbereich Kooperation, Komptabilität und mög-
liche Auslandeinsätze bleibt praktisch völlig unbearbeitet im Raum. Hier ist durch abgestimmte und klare Formulierungen von Auftrag und Mittel Klarheit zu schaffen.
Die Dauer der Umsetzung muss massiv gekürzt werden. Durch klare Schwergewichtsbildung (SOMA) sind rasch Stabilität, Qualität als auch Effizienz zu garantieren.
Weitere Themen: PVB Die personellen Auswirkungen müssen sozialverträglich
ausgestaltet werden. Sie seien aber aufgrund der derzei-Personal
tigen Informationslage nicht abschätzbar.
Transfair Der Chef der Armee hatte den Personalverbänden aktive
Rolle in der Gestaltung der Weiterentwicklung der Armee versprochen. Angesichts der Fristen ist dies nicht möglich.
swissPersona Bestehen darauf, in die weitere Gestaltung involviert zu
werden, insbesondere was das Konzept des Berufs- und Zivilpersonals sowie ein allfälliger Personalabbau angehen. Die bestehenden Migrationsgrundsätze und Sozialpläne müssten angewendet werden.
VKB Der Bericht muss konkrete Lösungen für den Mangel an
militärischem Berufspersonal vorschlagen.
Ein allfälliger Stellenabbau muss sozialverträglich ausgestaltet sein. Er führt aber zu weiterem Know-How-Verlust.
Die hohe Altersstruktur im VBS wird bald zu zusätzlichen Problemen führen.
Die Weiterentwicklung der Armee darf nicht auf Kosten