Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2011/110: Bericht über die Zukunft der 2. Säule · 176 Seiten
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Je höher die Kosten, desto tiefer die Performance!
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Annualisierte Nettorendite 2005‐2009 in %
Gemäss Studie bieten sich den Vorsorgeeinrichtungen drei Handlungsoptionen. Alle drei liegen im Zuständigkeitsbereich des paritätischen Organs.
Wettbewerb: Nicht alle Vorsorgeeinrichtungen reizen den grundsätzlich verfügbaren Anbieterwettbewerb aus. Eine periodische Neuverhandlung beziehungsweise Neuausschreibung der Mandatsbeziehungen wäre jedoch durchaus möglich. Wie die Studie anhand von internationalen Vergleichen zeigt, haben in der Schweiz domizilierte Vorsorgeeinrichtungen Zugang zum Kapitalmarkt, der es ihnen erlaubt, sich global an der Wertentwicklung von kotierten und nicht kotierten Eigen- und Fremdkapitalformen, Versicherungspapieren, Rohstoffen, Liegenschaften, Infrastrukturanlagen, etc. zu beteiligen. Laut Studie ist der Vermögensverwaltungsmarkt in der 2. Säule sowohl im internationalen Vergleich als auch gegenüber anderen Investorengruppen ausgesprochen kompetitiv und preiseffizient ausgestaltet. Bei der Verwaltung ist demnach ein Optimierungspotenzial für mehr Kosteneffizienz vorhanden.
Steuerlast: Die verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen können die Steuerlast (Quellensteuern, inländische Transaktionssteuern) der eigenen Anlageorganisation durch den Einsatz steuereffizienter Anlageformen und die systematische Rückforderung der Quellensteuer, dort, wo gesetzlich möglich, reduzieren.
Andere kostenreduzierenden Massnahmen: Substitution eines aktiven Bewirtschaftungsstils durch einen kostengünstigeren, passiven Bewirtschaftungsstil oder die Entbündelung mehrstufiger Dachfonds-Strukturen.
Die zuvor dargelegten Massnahmen haben alle den Vorteil, dass sie zu einer Senkung der Anlagekosten und somit einer Optimierung der Anlagen führen.
Es gibt allerdings auch Nachteile: In der Studie wird darauf hingewiesen, dass die Umsetzung dieser Massnahmen Kosten, namentlich Opportunitätskosten, verursachen kann. Diese beinhalten Ausstiegskosten, nicht realisierte Gewinne und Diversifikationsverluste im Portfolio.
Es gilt zu beachten, dass es sich bei den oben dargestellten Handlungsoptionen, die gemäss Studie ein kumuliertes Einsparungspotenzial von CHF 1,8 Mrd. haben, um Beispiele handelt, denen keine normative Kraft zukommt. Sie beruhen zudem auf einer arbiträren Auswahl und