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Vernehmlassung 2011/16: Änderung der Tierschutzverordnung (TSchV), der Verordnung über Ausbildungen in der Tierhaltung und im Umgang mit Tieren sowie der Verordnung über die Haltung von Nutztieren und Haustieren · 66 Seiten

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Gehege für Reptilien Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tier Besondere Anforderungen

Anzahl Landteil Bassin Gehege Landteil Bassin

Tierarten (n) Fläche Fläche Tiefe Höhe Fläche Fläche

KL KL KL KL KL KL

55 Seitenwindende Vipern und Grubenottern12 a) 2 1x0,5 – – 0,5 0,5x0,2 – 4) 11) 12) 13) 23) 24) 56 Baumbewohnende Vipern und Grubenottern, a) 2 1x0,5 – – 0,7 0,5x0,2 – 8) 11) 12) 13) 23)

Viperinae und Crotalinae

57 Wassermokassinotter, Agkistrodon piscivorus a) 2 0,5x0,5 0,5x0,5 0,1 0,5 0,5x0,1 0,5x0,1 4) 11) 12) 13) 23)

58 Alligatoren, Gaviale, Kaimane, Krokodile13 a) 1 4x2 4x2 0,5 0,5 2x2 2x2 3) 5) 6) 12) 18) 26) 59 Tuatara, Sphenodon spp. a) 1 4x3 2x1 0,4 0,5 4x3 – 9) 11) 16)

Anmerkungen zu Tabelle 5 (Reptilien)

a) Für die private Haltung ist eine Bewilligung nach Artikel 89 notwendig.

Besondere Anforderungen

1) Zusätzlicher Auslauf im Freien, solange es die Wetterverhältnisse erlauben.

2) Gewisse Arten müssen in einem heizbaren Bassin oder Becken ausreichender Grösse baden können, auch im Abtrenngehege.

3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach

Art muss für jedes Tier eine Wärmelampe vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann.

12Bitis peringueyi, B. schneideri, Cerastes spp., Crotalus cerastes, Eristicophis macmahoni, Pseudocerastes persicus.

13Alligator, Caiman, Crocodylus, Gavialis, Mecistops, Melanosuchus, Paleosuchus, Osteolaemus, Tomistoma.