Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2011/49: Bau und Finanzierung eines 4-Meter-Korridors für den Schienengüterverkehr auf der Gotthard-Achse · 56 Seiten

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Variante Bözbergtunnel Villnacherntunnel

1 Umbau auf EBV 3 unter Betrieb Umbau auf EBV 3 unter Betrieb

2 Neubau eines parallelen Doppel- Umbau auf EBV 3 unter Betrieb spurtunnels mit EBV 4

Ausbau des bestehenden Tunnels

als Sicherheitsstollen

3 Neubau eines parallelen Umbau auf EBV 3 unter Betrieb Einspurtunnels mit EBV 4

Anschliessender Ausbau des alten

Tunnels zum zweiten vier Meter

tauglichen Gleis

4 Neubau eines parallelen Neubau eines parallelen, einspuri-Einspurtunnels mit EBV 4 gen Tunnels mit EBV 4

Anschliessender Ausbau des alten Anschliessender Ausbau des alten Tunnels zum zweiten vier Meter Tunnels zum zweiten vier Meter tauglichen Gleis tauglichen Gleis

Als Bestvariante aus finanzieller und operativer Perspektive resultiert Variante 2. Sie ist kostengünstiger als Variante 3 und 4, jedoch teurer als Variante 1. Der Neubau eines Paralleltunnels am Bötzberg hat aber gegenüber einem Umbau unter Betrieb wesentliche Vorteile bezüglich Bauzeit, Umsetzungsziel, betrieblicher Einschränkungen während der Bauzeit, Sicherheitsrisiken während der Bauzeit, Sicherheit bei Störfall im definitiven Betrieb, Kapazitäten sowie künftige Bausubstanz, Nutzungsdauer und Unterhaltskosten. Die Variante 2 kann bis 2020 realisiert werden; wohingegen die Bauarbeiten der Variante 1 ca. 9 Jahre beanspruchen und sich bis ins Jahr 2025 erstrecken würden.

Die Vorteile der Variante 2 gegenüber Variante 1 wurden approximativ monetarisiert und ergeben einen Mehrwert von rund 80 Millionen Franken, womit sich die Variante 2 als die wirtschaftlichste erweist.

Strecke Olten–Gexi–Othmarsingen

Durch diese Streckenausbauten werden die beiden 4-Meter-Korridore resp. Nord-Süd-Achsen verbunden. Dadurch können im Störungsfall hochprofilige Verkehre über den Hauenstein oder Bözberg bzw. über die Gotthard-Achse bzw. Lötschberg-Simplon-Achse umgeleitet werden. Die Investitionen für den Umbau von Signalbrücken und Fahrstromanlagen betragen ca. 2,8 Millionen Franken.