Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/46: Energiestrategie 2050 · 73 Seiten

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KLASSIFIZIE

Referenz/Akte er sich für die Befreiung von zusätzlichen Abgaben aus, um einen klaren Investitionsanreiz zu schaffen. Auch teilnehmende Organisationen wie Swissmem oder die Handelskammer beider Basel plädieren für die Befreiung der WKK-Anlagen von der CO2-Abgabe. Einige Teilnehmende schlagen Investitionsbeiträge zum Ersatz bestehender fossiler Heizungen vor (u.a. SMGV, SMU, Suissetec, Verband des Ausbaugewerbes). Der schweiz. Gewerbeverband sowie der Gewerbeverband Basel-Stadt plädieren für die Förderung von Holz und Geothermie. IG DHS sieht in einmaligen Förderbeiträgen in Form einer „Netzstabilitätsprämie“ ein mögliches Anreizsystem. Dazu betrachtet IG DHS die Förderung der Stromproduktion aus Abwärme und die Förderung von Gas-WKK-Anlagen, die (primär) mit erneuerbaren Energien betrieben werden, als Alternative. Der SGB sieht als alternative Fördermöglichkeiten die verstärkte Einspeisung von (nicht durch Lebensmittel produziertem) Biogas ins Gasnetz, die Entwicklung von WKK-Strategien für Kommunen und Gemeinden mit gutem Gasnetz, den Einbezug der EVU vor Ort, die Beteiligung an Forschungsprojekten zu synthetischem Gas und Speicherung im Gasnetz sowie eine CO2-Abgabe auf Importstrom. Als mögliche Förderung erwähnt Swisscleantech die Förderung der Errichtung von Wärmeverbundleitungen in dafür vorgesehenen Gebieten, die Förderung von Gas-WKK in jenem Teil, der mit erneuerbaren Energien erzeugt wird, die Förderung von Speichervolumen, dezentral (Hausanschlussstellen) oder zentral, die Schaffung einer Förderung von Prozesswärme durch Holz, die Gleichbehandlung von Importstrom je nach Herkunft, den stärkeren Einbezug des Kapitalmarkts. Die Task Force Wald+Holz+Energie spricht sich für eine bessere Erschliessung der Holzreserven im Schweizer Wald, für eine Anschubfinanzierung für Fernwärmenetze, für Lösungen für die ganzjährige Wärmenutzung sowie für Anreize für WKK-Nachrüstung bei der Sanierung von Fernwärmenetzen aus. Travail.Suisse ist der Ansicht, dass das KEV-System angepasst werden sollte, um das Potenzial der Biomasse bei den WKK-Anlagen besser nutzen zu können. AEW Energie AG erachtet Umlagesysteme als nicht optimal und bevorzugt marktwirtschaftliche Instrumente. Sollten solche Systeme dennoch installiert werden, möchte AEW Energie AG, dass diese transparent ausgestaltet werden. Der DSV und VSE (sowie u.a. Energie Seeland, Energieversorgung Blumenstein, Energieversorgung Büren, EVK, EW JAUN ENERGIE, EWK Herzogenbuchsee AG,

Genossenschaft Elektra Birseck, IB Wohlen, IBI, ibk, NetZulg, regioGrid) finden, dass wärmegeführte WKK-Anlagen über die Wärmeproduktion gefördert werden können, dabei insbesondere über die Subventionierung von Fernwärmenetzen. Ebs ist der Ansicht, dass die WKK-Anlagen durch die Förderung erneuerbarer Energien indirekt schon gefördert werden, da die eingeschränkte Verfügung der Wasserkraft im Winter eine Lücke lässt, in die WKK-Anlagen springen können. Die Energiegenossenschaft Elgg hält fest, das bei der Speicherung von Energie vor allem die Forschung, Entwicklung und Demonstration gefördert werden sollten. Für das Büro für solare Entwicklung sollte die Förderung sich auch bei Kleinstanlagen am momentanen Strompreis orientieren. IWB schlägt folgende Fördermöglichkeiten vor: die Anerkennung von WKK als Standardlösung im Rahmen der MuKEn unter Verzicht auf den aktuell vorgeschriebenen elektrischen Wirkungsgrad; Investitionsbeiträge für WKK ausserhalb des vorgesehenen Vergütungssystems; Net-Metering für Anlagen unterhalb von 19 kW el. Leistung; allfällige Prüfung einer Verpflichtung zum Betrieb von WKK-Anlagen für grosse Stromkunden, die auch einen entsprechenden Wärmebedarf haben. Die SIG schlagen die Prüfung einer Förderung von WKK in Kombination mit der Förderung von Fernwärmenetzen vor. Die sgsw schlagen u.a. vor, WKK als lokale Systemdienstleistung in die Netznutzung einzurechnen, die Anerkennung von WKK als Standardlösung im Rahmen der MuKEn unter Verzicht auf den aktuell vorgeschriebenen elektrischen Wirkungsgrad sowie Investitionsbeiträge für WKK ausserhalb des vorgesehenen Vergütungssystems. Swisspower stellt ausserdem fest, dass in gewissen Fällen Strom durch Abwärme produziert wird und dass solche Anlagen am KEV-System teilhaben sollten. Windland Energieerzeugungs GmbH ist der Ansicht, dass höhere (Primär-) Energiesteuern bzw. Abgaben für CO2-Emissionen ebenfalls zu Wettbewerbsvorteilen für alle Massnahme beitragen, die zu erhöhter Energieeffizienz führen.

AG 21 Wohlen schlägt die Begünstigung von lokaler/regional erzeugten Treibstoffen für die WKK vor, jedoch unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte. AEE empfiehlt fol-