Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/80: Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die Auswirkungen des Betriebs des Flughafens Zürich auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland · 14 Seiten

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I. Ausgangslage

Anfang September haben Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer den Staatsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die Auswirkungen des Betriebs des Flughafens Zürich auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend: Staatsvertrag) unterzeichnet. Der Staatsvertrag ermöglicht es, die jahrelange Auseinandersetzung der beiden Staaten um die Regelung der An- und Abflüge über süddeutsches Gebiet zu beenden. Die Botschaft zur Ratifikation des Staatsvertrags soll im Erstrat in der Frühlingssession 2013 behandelt werden. Das erforderte eine Verkürzung der Vernehmlassungsfrist.

Die Umsetzung des Staatsvertrages erfolgt im Rahmen des Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Dazu wurde ein so genannter Koordinationsprozess ausgelöst. In diesem erarbeitet der Bund mit Hilfe des Konzessionärs mögliche Umsetzungsvarianten, die er den SIL- Partnern vorlegt. Diese können dazu Stellung nehmen. Dieses Konsultationsverfahren dauerte bis zum 15. November 2012.

II. Einladung zur Vernehmlassung

Mit Schreiben der Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 21. September 2012 wurden folgende Adressaten zur Vernehmlassung eingeladen: - 26 Kantonsregierungen1 - die Konferenz der Kantonsregierungen - die in der Bundesversammlung vertretenen Parteien2 - gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete3 - gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft4 - Organisationen und interessierte Kreise5

1

Regierungen der Kantone ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU.

2

Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), Christlich-soziale Partei Obwalden (csp-ow), (CSPO), Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP), FDP. Die Liberalen (FDP), Grüne Partei der Schweiz (GPS), Grünes Bündnis (GB, Mitglied GPS), Grünliberale Partei (GLP), Lega dei Ticinesi (Lega), Mouvement Citoyens Romand (MCR), Schweizerische Volkspartei (SVP), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS).

3

Schweizerischer Gemeindeverband (SGV), Schweizerischer Städteverband (SSV), Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB).

4

Verband der Schweizer Unternehmen (economiesuisse), Schweizerischer Gewerbeverband (SGewV), Schweizerischer Arbeitgeberverband (SAGV), Schweizerischer Bauernverband (SBV), Schweizerische Bankiervereinigung (SBankV), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Kaufmännischer Verband Schweiz (KV Schweiz), Travail.Suisse (TS).

5

Dachverband der schweizerischen Luftfahrt (Aerosuisse), Aero-Club der Schweiz (AeCS), Swiss International Airport Association (SIAA), Verband Schweizer Flugplätze (VSF), Board of Airline Representatives Switzerland (BAR), Swiss Helicopter Association (SHA), EBAA Switzerland (EBAA), Verband für die Schweizer Luftfahrt (aviasuisse), Swiss International Air Lines AG (Swiss), easyjet Switzerland S.A. (easyjet), Helvetic Airways AG (Helvetic), Darwin Airline SA (Darwin), Hello AG (Hello), Belair Airlines AG (Belair), Edelweiss Air AG (Edelweiss), Flughafen Zürich AG (FZAG), Aéroport International de Genève (AIG), EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (EAP), Swiss Air Navigation Services Ltd. (Skyguide), WWF Schweiz (WWF), Verkehrsclub der Schweiz (VCS), Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen (ssf), Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (sbfz), IG Ost, Fluglärmforum Süd.