Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2013/17: Totalrevision des Gütertransportgesetzes; Gesamtkonzeption zur Förderung des Schienengüterverkehrs in der Fläche · 108 Seiten
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bewusst den Terminalbetreibern überlassen. Als Folge davon wurden bis anhin keine Grossterminals, welche die Interessen vieler Benutzer bündeln könnten, realisiert.
Eine Konzentration der Terminalstandorte lässt sich im Raum Basel mit bi- und trimodalen Terminals und im Mittelland (Aarau, Birr, Niederglatt, Rekingen) feststellen. Die Umschlagskapazitäten der kleineren Terminals belaufen sich pro Anlage auf 20‘000 bis 60‘000 TEU/Jahr.
In der Schweiz stehen heute Umschlagskapazitäten in der Höhe von insgesamt 250‘000 TEU/Jahr für den Umschlag Schiene-Strasse und rund 100‘000 TEU/Jahr für den Umschlag Schiff-Schiene zur Verfügung. Die Terminals nehmen meist mehrere Aufgaben wahr:
Verteilung für die Region (Vor-, Nachlauf Strasse)
Verteilung im sog. Swiss Split (Containerverteilung aus Importzügen ins EWLV-System bzw. aus EWLV-System auf Exportzüge)
Lagerung von Leerbehältern
Weiterleitung von Teilzügen
Diese Aktivitäten werden aber nicht gesteuert oder zwischen den Terminalbetreibern koordiniert, sie basieren allein auf unternehmerischen Entscheidungen der einzelnen Akteure.
Die folgende Karte zeigt die Terminallandschaft heute:
Abbildung 15: Übersicht über die Terminals in der Schweiz
Es erscheint aus heutiger Sicht zweifelhaft, ob die bestehende Terminallandschaft aufgrund der bisher unkoordinierten Weiterentwicklung den Anforderungen des unbegleiteten kombinierten Verkehrs (UKV) nach einer effizienten Abwicklung gerecht werden kann.