Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/63: Bundesgesetz über die Finanzdienstleistungen (Finanzdienstleistungsgesetz, FIDLEG) und Bundesgesetz über die Finanzinstitute (Finanzinstitutsgesetz, FINIG) · 67 Seiten

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Bericht des Eidgenössischen Finanzdepartements über die Vernehmlassungsergebnisse zum

Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und zum Finanzinstitutsgesetz (FINIG)

AG [Vischer], WWF Schweiz [WWF], Zentralverband Öffentliches Personal Schweiz [ZVOPS], Zürcher Kantonalbank [ZKB]).

GL, SO, AR, der Schweizerische Städteverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband, Handel Schweiz und das Bundesverwaltungsgericht haben auf eine Stellungnahme verzichtet.

Ausserdem reichten 61 Vermögensverwalter beim EFD eine Stellungnahme ein. Da 54 Stellungnahmen mit derjenigen von Validitas und 7 mit jener des SFBV identisch sind, werden diese Stellungnahmen nicht einzeln berücksichtigt, sondern gelten als implizit mit Validitas und SFBV zusammen genannt.

Angesichts der zahlreichen Antworten können nicht alle Kommentare und Vorschläge der Teilnehmer im Einzelnen wiedergegeben werden. Der Übersichtlichkeit halber beschränkt sich der Bericht auf die wichtigsten Punkte der bundesrätlichen Vorentwürfe, die Anlass zu Kritik gaben. Gemäss Art. 9 Abs. 2 des Vernehmlassungsgesetzes (VlG) können elektronische Kopien der Stellungnahmen auf Gesuch an den Rechtsdienst des EFD bestellt werden.

3 Wichtigste Ergebnisse der Vernehmlassung

3.1 Allgemein

Die Vorlage findet insgesamt positive Resonanz und damit auch die neue Architektur des Finanzmarktrechts, die von 26 Teilnehmern ausdrücklich begrüsst wird (insb. ZH, BE, LU, BS, UR, SP, KV Schweiz, SGB, AFP, AXA, Bär&Karrer, CFA, SGHVR, SECA, SFAMA, SKS, SVSP, Vischer). Allerdings äussern mehrere Teilnehmer Zweifel an der Notwendigkeit einer solchen grundsätzlichen Überarbeitung der Systematik (u.a. economiesuisse, SGV, alliancefinance, OAR-G, PolyReg, SVUE, SVVG, Validitas). Bär&Karrer zeigt sich in diesem Zusammenhang überrascht, dass gemäss erläuterndem Bericht die geltenden Verordnungen zu den Spezialgesetzen bestehen bleiben sollen. Damit würde der Übergang der Gesetzesarchitektur zu einer funktionalen Gliederung auf halber Strecke stehenbleiben. Die Schaffung von vergleichbaren Bedingungen für alle Marktakteure wird insgesamt ebenfalls begrüsst (insb. ZH, BE, LU, NW; BS, TI, BDP, Grüne, CFA, CP, CS, SECA, SFAMA, SVIG, SwissHoldings, Treuhandkammer, VAV).

Die Kritik gilt hauptsächlich der Verhältnismässigkeit der Bestimmungen, da die Vorschriften nicht ausreichend differenziert seien: bezüglich des Geschäftsmodells der Finanzdienstleister, der Finanzprodukte oder des Aktivitätsbereichs (LU, FR, GR, SG, AG, TI, VD, VS, JU, CVP, FDP, SVP, Grüne, economiesuisse, SGV, SwissBanking, AGA, alliancefinance, BX, FTAF, SVUF, hfc, Inlandbanken, Kantonalbanken, KMU-Forum, LCH, OAD-FCT, PFP, Raiffeisen, Treuhandkammer, Valiant, Validitas, VSV, ZVOPS). TI spricht sich dafür aus, den Kantonen bei den organisatorischen Vorkehrungen freie Hand für ihren regionalen Besonderheiten zu lassen. Einige befürchten wegen der zu hohen Detaildichte eine Überregulierung (BS, OW, NW, SG, GR, CVP, KV Schweiz, CS, FTAF, Inlandbanken, RCM), die von der schweizerischen Tradition – einer auf wesentlichen Rechtsgrundsätzen abgestützten Gesetzgebung – abweichen würde (SGV, BRP, Inlandbanken, ZKB).

Viele Teilnehmer befürchten, dass der finanzielle Aufwand und der zusätzliche Verwaltungsaufwand infolge der Umsetzung der neuen Regelung besonders kleinere Institutionen existenziell gefährden würden (OW, NW, FR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, JU, FDP, Grüne, SVP, economiesuisse, SGV, KV Schweiz, AGA, allliancefinance, Alternative Bank, Avocats GE, bipar, CCIG, Fahrner, foreign banks, FPVS, FTAF, SVUF, hfc, Inlandbanken, Kantonalbanken, kf, KMU-Forum, LCH, Nova, PFP, Privatbanken, Raiffeisen, RCM, RMS, Rüegg, SFBV, SFPO, SLV, Studer, SVIG, SVV, Treuhand Suisse, Valiant, Validitas, VAV, VSV, ZVOPS). ZG verlangt dazu eine ergänzende Analyse zu den Kostenfolgen des FIDLEG. VD und NE weisen