Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/138: Revision der Energieverordnung (EnV): Erhöhung des Zuschlags nach Art. 15b des Energiegesetzes (Art. 3j Abs. 1 EnV) · 15 Seiten
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Nr. Traktanden
Rp./kWh (exkl. Förderung bestehende Wasserkraft) gerechtfertigt ist. Dies u.a. auch deshalb, weil die Schweiz im internationalen Vergleich am Schluss liegt mit der Förderung; sowohl finanziell als auch hinsichtlich Zubau.
Axpo, Saxer: Die Axpo hat Bedenken, den Zuschlag zu erhöhen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich auch am Strommarkt verändert, wo konventionelle Energien und Wasserkraft unter Druck kommen. Der „Kampf um die „Futterkrippe“ hat begonnen. Im Ständerat sind auch andere Modelle in Diskussion. Das KEV-Modell ist umstritten. Die Axpo möchte eine Denkpause und den Antrag nicht unterstützen.
Biomasse Schweiz, Wellinger: Der Inlandmarkt darf nicht vergessen werden. Der Pfad der Erneuerbaren Energien-Wirtschaft darf jetzt nicht gebrochen werden. Die Sonnenenergie und die Wasserkraft sollte man nicht gegeneinander ausspielen.
BFE, Rutschmann: Zur Sonnenenergie: Die Vergütungssätze der Photovoltaik sind Gegenstand einer anderen Verordnungsrevision, deren Anhörung in zwei Wochen eröffnet wird. Darin wird vorgeschlagen, die Vergütungssätze der Photovoltaik auf Oktober 2016 um max. 13% zu senken. Bei der Photovoltaik wurden die Vergütungssätze in den letzten drei Jahren massiv gesenkt. Hier verlief die Kostenentwicklung sehr rasch. Bei den anderen Technologien werden die Vergütungssätze ebenfalls überprüft.
Gruppe Grosser Stromkunden, Müller: Gibt es eine Übersicht über die Entwicklung der Vergütungssätze? Die Absicht der Förderung ist ja eine Anschubfinanzierung. Steigen die spezifischen Kosten der geförderten Energien? Bei Photovoltaik ist klar, dass sie fallen. Bei den anderen ist es weniger klar. Wie hoch ist der Steckdosenpreis für die Kilowattstunde?
Swissgrid, Burkhard: Nehmen Sie die Geschäftsberichte der Stiftung KEV (http://www.stiftung-kev.ch/berichte/jahresberichte.html). Generell gibt es eine sinkende Tendenz der Kosten. Es muss aber bedacht werden, dass Anlagen, welche bereits in der KEV sind, einen konstanten Vergütungssatz über die ganze Lebensdauer erhalten. Daher gehen die durchschnittlichen Kosten nicht so weit und rasch zurück wie die Senkung der Vergütungssätze. Das KEV-Cockpit enthält nur voraussichtliche Kosten. Der Geschäftsbericht 2014 mit den tatsächlichen Kosten wird im Juni publiziert.
Suisse Eole, Szemkus: Die Schweiz ist keine Insel: Wie ist der Stand bei den Erneuerbaren Energien rund um die Schweiz herum?
BFE, Rutschmann: zeigt Grafik europäischer Vergleich (siehe oben). Die Schweiz liegt hinsichtlich Förderung im internationalen Vergleich im hinteren Feld; sowohl finanziell als auch hinsichtlich Zubau.
Kanton Basel-Landschaft Krähenbühl: Vielen Dank für den im Vergleich zum Vorjahr umfangreicheren Bericht. Interessant wäre eine Information über den Stand der Zielerreichung und den Entwicklungspfad bezogen auf die heutigen Ziele im EnG.
BFE, Rutschmann: Danke, der Entwicklungspfad ist abhängig von den Jahreskontingenten. Diese wollen wir nicht öffentlich zeigen, weil die Projektanten auf der Warteliste sich allenfalls falsche Hoffnungen machen und bei politischen Richtungswechseln dann entsprechend enttäuscht sind.