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Vernehmlassung 2014/155: Revision im Bereich Strahlenschutz · 482 Seiten
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Besteht eine Abschirmung aus mehreren hintereinander liegenden Teilabschirmungen mit den Schwächungsgraden F1, F2, …, Fn, so ist der gesamte Schwächungsgrad F gleich dem Produkt aus den einzelnen Schwächungsgraden F1·F2· … ·Fn.
3.2 Bauliche Strahlenschutzvorkehrungen gegen indirekt wirkende Strahlung
Bei der Berechnung der Schwächungsgrade FS gegenüber gestreuter (indirekter) Strahlung ist FS = F/10 anzunehmen.
a berechnet sich aus der Summe von a1 und a2
Dabei sind:
a1 Mittelwert der Abstände zwischen medizinischer Quelle und Schwerpunkten
der relevanten Streuflächen in m
a2 Mittelwert der Abstände zwischen Schwerpunkten der relevanten Streuflä-
chen und zu schützendem Ort in m
4 Berechnung der Abschirmdicken
Die Berechnung der Abschirmdicken ergibt sich aus der Formel:
ZW D logF oderlogFs
Dabei sind:
ZWD die erforderliche Anzahl Zehntelwertsdicken mit denen die Schichtdicke der
benötigten Abschirmung aus der Tabelle 1 ermittelt werden kann
F, Fs die berechneten Schwächungsfaktoren aus 3.1 und 3.2, ggf. unter Verwen-
dung von reduzierten Werten für die zulässige Ortsdosis gemäss Abschnitt 3 bei massgeblicher Einwirkung beider Strahlenkomponenten auf den gleichen zu schützenden Ort
log der Zehnerlogarithmus
Tabelle 1
Zehntelwertdicken bei verschiedenen Nukliden/Materialien
Baustoff Blei Bleiglas Eisen Barytbeton Beton Ziegel Dichte in g/cm3 11.34 variabel, ρ 7.8 3.2 2.3 1.4
Co-60 4 cm 47/ρ cm 7 cm 16 cm 22 cm 36 cm Cs-137 2.1 cm 32/ρ cm 5.5 cm 12 cm 17 cm 28 cm Ir-192 1.7 cm 25/ρ cm 4.5 cm 10 cm 14 cm 23 cm