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Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 71 Seiten

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gesunden, robusten und gegen bestimmte Krankheiten resistenten Tieren gefördert und die Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung mit alternativen Produkten, wie Immunmodulatoren, Pro-/Präbiotika oder Futterzusatzstoffen unterstützt. Diese Massnahmen sollen im Rahmen der für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Mittel umgesetzt werden.

Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund. Umsetzungspartner sind themenbezogene Spezialisten, Tiergesundheitsdienste und die zuständigen Verbände.

3.2.6 Beratung der Tierhalter

Beratung der Tierhalter Die koordinierte Beratung der Tierhalter und die Betreuung der Tierhaltungen optimieren und fördern

Die systematische und kontinuierliche Betreuung eines Bestandes zur Verbesserung der Tiergesundheit sowie die Beratung der Tierhalter werden gefördert. Dazu wird die Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Tierarzt intensiviert.

Um eine optimale Tiergesundheit zu gewährleisten, ist der Informationsaustausch zwischen Tierarzt und Landwirt von entscheidender Bedeutung. Oft haben die Tierärztinnen und Tierärzte heute aber weder die Zeit noch die Ausbildung für eine kompetente Bestandesbetreuung. Ein Austausch mit anderen Spezialistinnen und Spezialisten wie Futtermittelberatern und Servicefachleuten findet selten statt. Die Akzeptanz und Nutzung der Beratung durch Tiergesundheitsdienste variiert je nach Tierart.

Der Informationsaustausch zwischen Landwirt und Tierarzt sollte in regelmässigen Abständen und nicht erst bei Auftreten von Problemen stattfinden. Die Situation auf dem Betrieb ist dem Bestandestierärztin oder -tierarzt bestens bekannt, er erkennt die Ursache von Krankheiten und anderen Problemen, er kann richtig beraten und behandeln. Er zieht bei Bedarf einen spezialisierten Tierarzt bzw. einen Tiergesundheitsdienst oder weitere Spezialisten für Fütterung, Stallbau oder Melkhygiene zur Beratung hinzu. Der Landwirt erkennt die Ursache von Krankheiten und anderen Problemen und kann die richtigen Schritte einleiten.

Mit der Umsetzung der Massnahme wird der Nutzen einer regelmässigen und institutionalisierten Bestandesbetreuung für den Tierhalter aufgezeigt und in Informationskampagnen bekannt gemacht. Es wird evaluiert, welche Modelle der Bestandesbetreuung unterstützt werden sollen.

Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund, Umsetzungspartner sind Fachgesellschaften, Tiergesundheitsdienste und Verbände.