Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/60: Strategie Stromnetze · 51 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung zum Bundesgesetz über den Um- und Ausbau der Stromnetze
5. Vernehmlassungsergebnisse nach Teilnehmergruppen
5.1. Eingaben der Kantone (inklusive EnDK und RKGK)
AG, AI, AR, BE, BL, BS, EnDK, FR, GE, GL, JU, LU, NE, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, VD, ZG und ZH stehen der Vorlage beziehungsweise deren Stossrichtungen grundsätzlich positiv gegenüber, sehen jedoch in unterschiedlichen Punkten Ergänzungs- und Anpassungsbedarf respektive äussern Vorbehalte . GR, NW, UR und VS verweisen auf die Stellungnahme der RKGK, welche die Vorlage nur mit Vorbehalt mitträgt.
[Art. 9a StromVG] Szenariorahmen: AG, AI, AR, BE, BL, BS, EnDK, FR, GE, GL, GR JU, LU, NE, NW, OW, OW, RKGK, SG, SH, SO, TG, UR, VD und VS sind mit dem Szenariorahmen als verbindliche Vorgabe für die Netzplanung einverstanden. Nach AG, AI, AR, EnDK, GL, GR NW, OW, OW, RKGK, SO, UR und VS sollte die Erarbeitung des Szenariorahmens jedoch Aufgabe der nationalen Netzgesellschaft sein und das BFE nur die Rolle der verfahrensleitenden Behörde übernehmen. Den Kompetenzen bezüglich äussert auch TI Vorbehalte, ausserdem soll der Szenariorahmen nach ihm nur im Bereich Netzplanung behördenverbindlich sein. GL NW, OW und RKGK beantragen ausserdem, dass die Vorprüfung des Szenariorahmens durch die ElCom erfolgen soll und direkt dem Bundesrat vorgelegt wird. OW fordert, dass eine einfache Vorlage für das Erfassen der Szenariorahmen bereitgestellt wird als auch dass die Daten der unteren Netzebenen aggregiert werden. VD und ZH beantragen, dass (erhebliche) Leistungen, die den Kanonen durch die Erstellung des Szenariorahmens entstehen, entschädigt werden. In diesem Zusammenhang soll der verwendete Ausdruck «zieht das BFE die Kantone … angemessen mit ein» geklärt werden, so AG. Auch VD will die Rolle der Kantone präzisiert haben. BS will die Verbindlichkeit auf die Netzebenen 1-3 beschränken, für die restlichen Netzebenen soll der Szenariorahmen als Empfehlung gelten. TG betont, dass die unterschiedlichen Siedlungsdichten der Kantone einfliessen müssen. Die EnDK ist der Ansicht, dass die Erstellung gemäss RPG in einem Sachplan erfolgen muss, um behördenverbindlich zu sein. Dieser Meinung ist auch ZG und lehnt den Szenariorahmen in der vorliegenden Form ab.
AG, AI, BE, BL, FR, GE, GR JU, LU, NE, NW, OW, RKGK SH, SO, TG, TI, UR, VS und ZH unterstützen eine periodische Überprüfung der Szenariorahmen. BS, GL, GR NW, OW, RKGK, UR und VS sehen eine Regelung auf Verordnungsebene als flexibler an, auch SG sieht eine gesetzliche Regelung nicht als zwingend.
Eine Überprüfung der Szenariorahmen alle 5 Jahre wird von AG, AI, BE, BL, GE, GL, GR JU, LU, NE, NW, OW, OW, RKGK, SG, SH, SO, TG, TI, UR, VS und ZH akzeptiert.
[Art. 9b & Art. 22 Abs. 2bis StromVG] Mehrjahrespläne: AG, AI, AR, BE, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, RKGK, SH, SO, TG, TI, UR, VD, VS, und ZH sind mit der Prüfung und schriftlichen Stellungnahme zu den MJP durch die ElCom einverstanden. SH möchte prüfen lassen, ob auch für die Netzebenen 5-7 eine angemessene Jahresplanung angebracht sei. GR, RKGK, UR und VS verlangen eine Periodizität von 3 Jahren für die Erstellung der MJP. NW wünscht sich die Möglichkeit, die Periodizität nach Bedarf zu verkürzen.
AG, AI, AR, BE, BL, BS, EnDK, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, RKGK, SH, TG, TI, UR, VD, VS, ZG und ZH betrachten es als notwendig, dass für die Einreichung der Mehrjahrespläne eine Frist angesetzt wird. BE und VD wollen die Rolle der Kantone präzisiert haben. JU und GE sieht Präzisierungsbedarf, welche Netzebenen von der Pflicht, MJP zu erstellen, betroffen sind. AI will die Verteilnetze davon ausnehmen. BS, GE und NE die Regelung auf die Netzebenen 1-3 beschränken. SG würde eine Regelung auf Verordnungsebene vorziehen.
Eine Fristdauer von 9 Monaten für die Einreichung der MJP billigen AG, AI, AR, BL, EnDK, FR, GE, LU, NE, OW, SH, TG, TI, VD und ZG. BE und SO drängen auf eine Verlängerung von 12 Monaten respektive JU auf die Möglichkeit von Fristerstreckungen.