Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2014/62: Verordnung über die Prämienkorrektur · 10 Seiten

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Absatz 2

Um einen transparenten Nachweis über die Geldflüsse im Rahmen der Prämienkorrektur zu haben, wird die Gemeinsame Einrichtung KVG verpflichtet, einen detaillierten Tätigkeitsbericht über die Verwaltung und Weiterleitung der finanziellen Mittel zu erarbeiten. Sie unterbreitet ihren Bericht spätestens drei Monate nach Erfüllung ihrer Aufgabe im Rahmen der Prämienkorrektur.

Artikel 9 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Diese Verordnung tritt, gleichzeitig mit der Änderung des KVG vom 21. März 2014,am 1. Januar 2015 (Ziffer II Abs. 2 der Änderung vom 21. März 2014) in Kraft. Sie wird im Einklang mit dem Wegfallen der KVG-Bestimmungen Artikel 106-106c KVG am 31. Dezember 2017 ausser Kraft treten.

3 Bemerkungen zum Anhang

Der Anhang enthält die Höhe der zu viel bzw. zu wenig bezahlten Prämien pro Kanton, die das BAG gemäss der nachfolgend beschriebenen Methode berechnet hat. Die Ergebnisse des Jahres 2013 werden erst im Sommer 2014 bekannt, weshalb die Tabelle erst später ergänzt werden kann. Die Ergebnisse für die Periode 1996-2012 sind die folgenden:

Kantone mit zu viel bezahlten Prämien (1996-2012):

ZH 502 032 382 ZG 7 905 864 FR 55 921 288 AI 1 540 402 TG 104 094 528 TI 148 629 500 VD 606 944 329 NE 17 457 265 GE 262 327 840

Kantone mit zu wenig bezahlten Prämien (1996-2012)

BE -798 087 279 LU -87 218 234 UR -29 098 180 SZ -9 577 984 OW -22 537 848 NW -12 509 903 GL -33 297 049 SO -156 182 583 BS -50 785 615 BL -147 723 032 SH -50 668 861 AR -43 015 980 SG -82 978 069 GR -14 305 825 AG -15 144 543 VS -92 569 689 JU -61 152 726