Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2016/37: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz) · 53 Seiten
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Präzisierung, dass bei nicht-einheimischen Tierarten wie der Rostgans die gleichen
Tierschutzbestimmungen gelten sollen, wie bei den einheimischen Arten.
Der Kanton GL beantragt, die Rostgans als jagdbare Art aufzuführen.
q. Kormoran
vom 1. März bis 31. August
Der Übertragung dieser Regelung von der Jagdverordnung ins Jagdgesetz und die separate
Aufführung der Art in einem neuen Bst. q wird zugestimmt. Betreffend Schonzeit der Kormorane sind jedoch zusätzlich ein paar Anträge eingegangen:
Die KWL, die KBNL, die KOLAS, zehn Kantone (BL, BS, FR, GR, NE, NW, SG, SO, SZ, VD) sowie mehrere Organisationen stimmen dieser Regelung zu (Aqua Nostra, SBV, SSZV, SZZV, Swiss Beef, SBS-BNP, BFSZV, STS, TIR und SGW).
Helvetia Nostra beantragt eine Verlängerung der Schonzeit für den Kormoran vom 1. Februar bis zum 31. August. Ausserhalb dieser « les tirs de régulation sont autorisés, pour autant que toutes les mesures de prévention des dommages causés aux filets des pêcheurs professionnels aient été correctement appliquées et que des dommages intolérables soient correctement évalués et confirmés ».
Die politische Partei CSPO lehnt diese Regelung ab und beantragt, dass die Schonzeit für den Kormoran gestrichen wird.
Die Akademien der Wissenschaften weisen darauf hin, dass es bisher Praxis war, den
Kormoran nicht an Seen zu bejagen. Damit wurde angestrebt, ein Ausweichen der Vögel auf Flüsse zu verhindern, wo eher Konflikte im Bereich Artenschutz (z.B. Vorkommen von
Äschen) auftreten als in Seen. Dies sollte bei der Bejagung nach wie vor berücksichtigt werden.
4.8 Art. 5 Abs. 2 JSG
2aufgehoben
Der Aufhebung von Art. 5 Abs. 2 JSG wird zugestimmt.
4.9 ART. 5 ABS. 3 BST. A UND B JSG
3Während des ganzen Jahres können reguliert werden:
a. nicht einheimische Tierarten;
b. verwilderte Haus- und Nutztiere.
Der Neuordnung der ganzjährigen Jagdbarkeit wird im mehrheitlich zugestimmt.
Während des ganzen Jahres können reguliert werden:
Die KWL, die KBNL, die KOLAS, vierzehn Kantone (AG, FR, SG, ZG, AR, BL, BS, LU, GL, SO, SZ, TG, VD, VS) und drei Organisationen stimmen der Regelung zu (Wolf Schweiz, Aqua Nostra, RJSo und SGPV-FSPC). Einige davon machen zusätzliche Anmerkungen und Anträge. So beantragen die KWL und acht Kantone (AR, BL, BS, LU, SO, SZ, TG, VS), den Begriff «reguliert» durch «entfernt» zu ersetzen bzw. zu ergänzen. Der Begriff «reguliert» impliziere, dass sich
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