Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 41 Seiten
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Aktenzeichen: BAV-214-00002/00004/00012/00008/00004/00002/00005
- Verschiedene Teilnehmende sind der Ansicht, dass die Entwicklung leistungsfähiger Verbindungen zwischen allen grossen Schweizer Agglomerationen, insbesondere zwischen Basel und Genf, nicht ausreichend berücksichtigt wird (u.a. Kantone JU und GE sowie Conseil consultatif des Jurassiens domiciliés à l'extérieur).
- Gemäss Städteverband sind heutige sowie bereits geplante Direktverbindungen zu erhalten, um die Attraktivität des ÖV nicht zu schmälern. Dies umfasst nicht nur Direktverbindungen zwischen den grossen Zentren, sondern auch aus den Regionalzentren in die grossen Städte und an die Flughäfen.
- Travail.Suisse und Transfair setzen sich dafür ein, dass im Rahmen des AS 2035 qualitativ hochwertige Arbeitsplätze mit guten Arbeitsbedingungen erhalten und geschaffen werden. Gemäss Transfair soll bei der Realisierung der Projekte darauf geachtet werden, dass die Drittleistungen (Personalverleih, Fremdleistungen) gegenüber den Eigenleistungen bei den Transportunternehmen in einem «vernünftigen Verhältnis» stehen und Wissensverluste und Abhängigkeiten minimiert werden.
- Die RhB regt an, in einem nächsten Ausbauschritt die Erhöhung des Modal Splits zu Gunsten des schienengebundenen öffentlichen Verkehrs als zusätzlichen Schwerpunkt in die strategische Planung aufzunehmen.
- Die FER und ProSwissmetro sind der Ansicht, dass das Thema neue Technologien in der Vorlage nicht ausreichend berücksichtigt wird.
- Gemäss SVI und FSU sollen neben den Bahninfrastrukturbauten auch die Zugänge zu den bestehenden Bahnhöfen besser berücksichtigt werden. Zudem sollen für die Konkretisierung der Projekte und für weitere Ausbauschritte vermehrt abgrenzbare Testplanungen durchgeführt werden.
Mit NEIN geantwortet haben insgesamt 45 Teilnehmende. Für sie bestehen demzufolge keine Themen, welche die Vorlage zu wenig berücksichtigt hat. Dazu zählen 5 Kantone (AR, GL, TG, ZG, ZH), 4 Parteien (CSPO, FDP, Grüne, glp), 1 Dachverband der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB), 3 Dachverbände der Wirtschaft (economiesuisse, SGV, SGB), 7 angeschriebene Transportunternehmen, 5 angeschriebene Organisationen sowie 20 weitere Stellungnehmende.
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