Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/73: Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 (AS 2030/35) · 41 Seiten

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Aktenzeichen: BAV-214-00002/00004/00012/00008/00004/00002/00005

- Die im Beschluss genannte Position «Einzelmassnahmen SBB (inkl. neue Haltestel-

len)» sei so anzupassen, dass alle neuen Haltestellen mit einem ausreichenden Bewertungsergebnis realisiert werden können. Der vorgesehene Betrag von 400 Millionen Franken sei dafür zu klein. Zudem sei der Betrag für neue Haltestellen von der Reserveposition für nachträgliche Anpassungen zu trennen, damit die neuen Bahnhaltestellen bei überbordenden Anpassungen nicht auf der Strecke bleiben (Kanton SO).

- VCS und WWF schlagen vor, die Vernehmlassungsteilnehmenden über die Ergebnisse

der Auswertungen zu den neuen Haltestellen und der übrigen Massnahmen, die zeitgleich zur Vernehmlassung weiter evaluiert wurden, zu informieren.

Neue Technologien

- Nebst den Bauprojekten sollen auch neue Technologien und Modelle zur Kapazitäts-

steigerung der Bahninfrastruktur, aber auch zur Steuerung der Auslastung geprüft und stark vorangetrieben werden (u.a. Kantone BS, UR sowie CVP, glp, LITRA, Post, WEKO). Der Bund soll Anreize und begleitende Massnahmen dafür vorsehen (u.a. LITRA, Komitee Durchgangsbahnhof Luzern, Post).

- Bei allen technologischen Massnahmen, die auf die Automatisierung des Betriebs und

der Infrastruktur abzielen, seien die soziotechnischen Themenfelder (Mensch-Technik/ Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine) detailliert zu untersuchen und zu fördern (Travail.Suisse, transfair). Damit die Chancen neuer Technologien genutzt werden können, sei es zudem wichtig, dass das Personal in diese Überlegungen miteinbezogen werde (SGB, SEV).

- Die SBB wünscht einen Beitrag für die Finanzierung technologischer Entwicklungen.

Zudem fordert sie für die Robustheit des Ausbauschrittes die Aufnahme des Technologieszenarios des ARE.

- Die SAB vermisst bei den Prognosen zur Verkehrsentwicklung eine kritische Analyse

der raumpolitischen Entwicklungen (u.a. Digitalisierung). Zudem tragen aus Sicht der SAB die verschiedenen Szenarien den Möglichkeiten, die sich aus den neuen Technologien ergeben, ungenügend Rechnung.

- Der VöV regt an, eine Lösung für eine (zusätzliche) gesicherte Finanzierung von neuen

Technologien zu erarbeiten, um zu vermeiden, dass sich Substanzerhalt und technologische Weiterentwicklung zukünftig konkurrieren.

- Die SPS regt an, neue Technologien als Teil des Ausbauschritts zu finanzieren oder

zusätzliche Mittel vorzusehen, die nicht zu Lasten des Substanzerhalts gehen.

- Die EPFL und die SwissMetro-NG wünschen, dass von den geplanten 200 Millionen

Franken, die für «Projektbegleitung, Planung und Studien der nächsten Ausbaustufe» vorgesehen sind, 20 Millionen Franken für eine Machbarkeitsstudie zu neuen Technologien bereitgestellt werden.

- SAB und OVT sehen in der Vorlage eine verpasste Chance, um weitergehende Strate-

gien zur Sicherung der Grundversorgung in den Berggebieten und ländlichen Räumen zu entwickeln. Technologische Entwicklungen in Zusammenhang mit der Digitalisierung ermöglichten innovative Lösungen, die es bei der Entwicklung der weiteren Ausbauschritte vorrangig zu berücksichtigen gelte.

Diverses

- Für noch nicht bekannte Infrastrukturmassnahmen sollen ausreichend Mittel zur Her-

stellung der notwendigen Angebots- und Anschlussqualität des Angebotskonzepts 2025 bereitgestellt und im Bundesbeschluss über den AS 2030/35 ein entsprechender

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