Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2018/21: Wirksamkeitsbericht 2016-2019 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen unter Einschluss von Vorschlägen zur Anpassung des Bundesgesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaG) · 176 Seiten
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Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen
Kantons. Diese wird wiederum in Beziehung gesetzt zum schweizerischen Mittel der Steuerausschöpfung, woraus der Steuerausschöpfungsindex resultiert. Die Steuerausschöpfung stellt ein umfassendes Mass für die Fiskalbelastung des Ressourcenpotenzials dar. Sie erlaubt keine Rückschlüsse auf Steuertarif und Steuersätze. Die steuerliche Ausschöpfung fällt höher aus als die (durchschnittlichen) Einkommens- und Gewinnsteuersätze, da sie noch weitere Steuern berücksichtigt. Es ist dabei möglich, dass bei unveränderten Einkommens- und Gewinnsteuersätzen die steuerliche Ausschöpfung steigt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Steuerpflichtige in höhere Progressionsstufen gelangen und der Kanton deshalb höhere Steuerein- nahmen erzielt. Der Steuerausschöpfungsindex eignet sich somit nicht als Messgrösse für die Belastung einzelner Wirtschaftssubjekte. Der Indikator ist für die Beurteilung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit zu ungenau, da dort die effektive und die marginale Steuerbelastung im Zentrum stehen. Auf diese Aspekte wird in Abschnitt 4.4 vertieft eingegangen.
Im vorliegenden Bericht wird bei der Steuerausschöpfung zwischen den natürlichen und den juristischen Personen differenziert. Abbildung 4.08 zeigt die steuerliche Ausschöpfung insgesamt und differenziert nach natürlichen und juristischen Personen in Bezug auf die aktuellsten verfügbaren Daten (Ressourcenpotenzial 2017). Im Landesdurchschnitt wird das Ressourcen- potenzial insgesamt zu 25,4 Prozent steuerlich ausgeschöpft. Dabei ist die steuerliche Ausschöpfung bei den juristischen Personen mit 19,1 Prozent um gut 8 Prozentpunkte tiefer als bei den natürlichen Personen. Dieser Unterschied in der steuerlichen Ausschöpfung war in den vergangenen Jahren relativ stabil.
Abbildung 4.08 Steuerliche Ausschöpfung 2017
Abbildung 4.08 Steuerliche Ausschöpfung 2017
45%
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Steuerliche Ausschöpfung Steuerliche Ausschöpfung der natürlichen Personen
Steuerliche Ausschöpfung der juristischen Personen Steuerliche Ausschöpfung CH
Steuerliche Ausschöpfung der natürlichen Personen CH Steuerliche Ausschöpfung der juristischen Personen CH
Bei der Betrachtung der einzelnen Kantone fällt auf, dass zum einen die Unterschiede in der steuerlichen Ausschöpfung nach wie vor gross sind und zum anderen die Differenz zwischen der Ausschöpfung der natürlichen und der juristischen Personen sehr stark variiert (vgl. Abb.