Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 27Fedlex · Ergebnisbericht

Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

Kantone Parteien Organisationen

 Achslastbegrenzung bzw. die Software «terranimo» zur Abklärung des Verdichtungsrisikos miteinbeziehen

 Etablierung von risikobasierten Kontrollen; bei aufgetretener Erosion wird der gesamte Betrieb, nicht nur die Schadensparzelle überprüft.

Bemerkungen: Der Bodenschutz soll insbesondere der Erhaltung und Förderung der Bodenqualität dienen. Die Ausgestaltung des geeigneten Bodenschutzes muss auch im Bereich Bodendruck praxistauglich erfolgen.

Ablehnung mit Alterna- SZ, ZG, SH, AR, - VSGP

tiven GR, TG

Alternativen  Allfällige Massnahmen sollen im Rahmen der Beiträge für standortan-

gepasste Landwirtschaft oder neuen Produktionssystembeiträgen erfolgen.

 Keine Vorgabe der Nutzung einer bestimmten Software im Rahmen des ÖLN.

 Die Pflicht für Bodenanalysen soll wieder von 10 auf 5 Jahre verkürzt werden.

Ablehnung LU, ZG, FR, SH, - SVIL, ACCCS, VSA, Swiss Tabac,

AR, SG, GR, TG Prolait, FPVS

4.7.2.7 Umweltschonender Pflanzenschutz

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung LU, GL, FR, SO, - COOP

SH, AR, SG, JU

Argument  Grundsatz ist in Ordnung; er soll nun konkretisiert werden.

Zustimmung mit Alter- AG - SBV, JULA, Produzentenorganisationativen nen, bäuerliche Verbände, Econo-

miesuisse, fenaco

Alternativen  Einen «effizienten und nachhaltigen» Pflanzenschutz

 Einen «gezielten und nachhaltigen» Pflanzenschutz

Bemerkung: Lenkungsabgabe auf Pflanzenschutzmitteln nicht weiterverfolgen.

Ablehnung mit Alterna- BE, SZ, ZG, AG, GLP, GPS Umweltkreise, BIO-SUISSE, VKMB, tiven TG; LDK, KOLAS Vision Lw, Wissensch. CH

Alternativen  Einführung einer Lenkungsabgabe auf PSM

 Aufhebung des reduzierten Mehrwertsteuersatz für PSM

 Art. 18 der DZV in LwG übernehmen und umsetzen

4.7.2.8 Spezifische Anforderungen für bestimmte Gebiete

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung SH, GE; BPUK GLP, GPS EKL, Greenpeace, WWF, Birdlife,

Pro Natura, VSA, SMP

Argumente  Möglichkeit, regionale Probleme anzugehen ohne schweizweite Ver-

schärfung der Anforderungen

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400