Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

Kantone Parteien Organisationen

Ablehnung SZ, GL, AI SVP SBV, bäuerliche Kreise, SAV

Argumente  Keine Weitere Verknüpfung anderer Gesetzgebungen mit den Direkt-

zahlungen

4.7.1.3 Landwirtschaftliche Ausbildung

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung - - SGV, COOP, SGV, SMP

Argumente  Gute Ausbildung ist wichtig für die erfolgreiche Führung eines Land-

wirtschaftsbetriebs.

Ablehnung mit Alterna- ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, BDP, FDP, SBV, Umweltkreise, Econotiven NW, GL, FR, SO, BL, SH, GPS, GLP, miesuisse, Migros

AI, SG, GR, AG, TG, VS, SVP, SPS

NE, GE, JU; LDK

Alternativen  Anforderung «Fachausweis» ist zu hoch. Auch ein Eidgenössisches

Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder ein Eidgenössisches Berufsattest (EBA) im Berufsfeld Landwirtschaft sollen genügen.

 Ausnahmen müssen möglich sein

 Direktzahlungskurs abschaffen

 Anforderung EFZ, EBA genügt nicht mehr.

 Fachausweis Bäuerin / bäuerlicher Haushaltleiter soll weiterhin zu Direktzahlungen berechtigen, allenfalls ergänzt mit Modulen Betriebswirtschaft.

 Ausnahme für das Berggebiet streichen

 Ausnahme für das Berggebiet analog heute weiterführen

 Neben der Grundbildung v.a. auch die Weiterbildung fördern. Voraussetzung EFZ mit Ausnahmen (nicht Fachausweis).

 Heutige Möglichkeit «andere Grundbildung plus Weiterbildung» und «andere Grundbildung plus Praxis» streichen.

 Vermehrt Betriebsführungsthemen in der Grundbildung aufnehmen.  In Grundbildung vermehrt Fragen der biodiversitätsfreundlichen,

standortangepassten und ressourcenfreundlichen Landwirtschaft behandeln.

 Bund soll Ausbildungs- oder Weiterbildungsoffensive finanzieren.

 Für Betriebe unter 0.5 Standardarbeitskräften (SAK) in allen Zonen auf Ausbildungsanforderungen verzichten.

 Höhere Ausbildungsanforderungen auch im Bereich Umwelt und Klima.

Begründung: Höhere Berufsbildung ist zu begrüssen, sollte aber nicht die Betriebsführung von innovativen Köpfen verhindern, Quereinstieg in die Landwirtschaft soll nicht erschwert werden.

Ablehnung - CVP -

Argument  Der Vorschlag geht zu weit.

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400