Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022
4.7.2.2 Ausreichende Begrenzung der Nährstoffverluste
Kantone Parteien Organisationen
Zustimmung BE, SO BDP, GLP Agrarallianz, Greenpeace, WWF,
Birdlife, Pro Natura, Wissensch. CH
Argumente Verbesserter Schutz der Ökosysteme und der Gewässer mittels Ver-
schärfung der Suisse Bilanz, Erhöhen des Ausnutzungsgrades von N und P
Zustimmung mit Alter- BPUK - -
nativen
Alternativen Sofortige Verminderung der Nährstoffüberflüsse u.a. durch emissions-
mindernde Ausbringverfahren für Gülle und Massnahmen zur Reduktion der verschmutzen Fläche in Freilaufställen
Ablehnung mit Alterna- - - AGORA, JULA, verschiedene Produtiven zentenorganisationen
Alternativen Bisherige Formulierung «eine ausgeglichene Nährstoffbilanz» beibe-
halten
Ablehnung ZH, UR, ZG, SZ, SVP Bäuerliche Verbände
OW, SH, AI, GR,
AG, TG
Argumente Die Hoftorbilanz soll weiterhin freiwillig und ergänzend zur Suisse Bi-
lanz eingesetzt werden.
Die Suisse-Bilanz hat sich bewährt, kein Systemwechsel.
4.7.2.3 Ausreichende Förderung der Biodiversität
Kantone Parteien Organisationen
Zustimmung GL, AI, AG - SMP, VMMO, Greenpeace, Wissensch. CH,
BBL, geosuisse, CH Gemeinden, Permakultur Lw, IRL-PLUS ETH
Zustimmung mit Alter- - - SIA, SVU, VMMO, ZMP, TMP, Wissennativen schaft. CH, VSGP
Alternativen Stärkere Förderung der Biodiversität, welche sich an regionalen Qua-
litätszielen orientiert
Steigerung der Biodiversität im Fruchtfolgegebiet.
Erhöhung des notwendigen Anteils Biodiversitätsförderflächen (BFF) auf der Ackerfläche und in Spezialkulturen sowie verstärkte Ausrichtung der Biodiversitätsförderung auf die regionalen Qualitäten und Ziellücken gemäss Operationalisierung der Umweltziele Landwirtschaft
Innerhalb des Gewässerraumes sollen nur bestimmte BFF für Direktzahlungen berechtigt sein.
Bemerkungen: Flexiblere Biodiversitätsförderung wird begrüsst. Sie könnte aber auch mit der bestehenden Gesetzesformulierung erreicht werden. Zusätzliche Biodiversitätsaspekte sollen auch vom Markt nachgefragt werden.
Ablehnung mit Alterna- SZ, ZG, BL - Bäuerliche Kreise
tiven
072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400