Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

4.7.1.4 Begrenzung der Summe der Beiträge je Betrieb und je Beitragsart

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung mit Alter- SO, SH SPS, GPS Umwelt- und Tierschutzornativen ganisationen, Agrarallianz,

VKMB

Alternativen  Tiefere Grenze, z.B. 150'000 CHF pro Betrieb

 Degression der Beiträge nach Fläche ausbauen, höhere Beiträge für erste Hektaren, danach schrittweise Senkung

 Keine Begrenzung pro Beitragsart

Begründung: Berücksichtigung von Skaleneffekten

Ablehnung mit Alterna- BE, LU, UR, SZ, OW, GL, SBV, SAB

tiven ZG, SO, BL, AI, SG, GR,

AG, TG, TI, NE, JU;

KOLAS, LDK

Alternativen  Begrenzung der Direktzahlungen wird grundsätzlich begrüsst, aber

eine fixe Grenze abgelehnt.

 Beibehaltung der heutigen Abstufung nach Fläche

 Flächenabstufung bereits ab 30 oder 40 ha

 Wiedereinführung einer Abstufung nach Tierzahl

 Begrenzung nach Beitragsart

 Begrenzung der Direktzahlungen je SAK beibehalten, Senkung auf 60'000 CHF pro SAK

 BFF- und LQ-Beiträge von der Begrenzung ausnehmen

Begründung: Berücksichtigung von Skaleneffekten

Ablehnung - BDP WEKO

4.7.2 Ökologischer Leistungsnachweis

4.7.2.1 Artgerechte Haltung der Nutztiere

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung GL - Bäuerliche Kreise, Ökostrom CH, Biomasse

Zustimmung mit Alter- FR - Permakultur Lw

nativen

Alternativen  Ergänzen: Haltung der Nutztiere in Übereinstimmung mit den Bedürf-

nissen der Arten und angepasst an die neuen klimatischen Bedingungen

 Ergänzen : Eine artegerechte Haltung der Nutztiere und ein standortangepasstes Weidemanagement

Ablehnung VS - -

Argument  Die artgerechte Tierhaltun wird bereits durch Art. 70a Abs. 1 Bst. c

bzw. duch die Tierschutzgesetzgebung abgedeckt.

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400