Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/39: Pa.Iv. 19.401 «Für eine Stärkung der Pflege - für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität» · 101 Seiten

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2.9.2 Allgemein

Kantone

GE erachtet die Schätzungen im Zusammenhang mit diesem Bundesbeschluss in ihrer derzeitigen Form als unzureichend. Die Schätzung sei zu grob und die Wachstumsentwicklungen müssten genauer angegeben werden. Eine Option wäre, einen festen Betrag pro Jahr zuzuweisen, mit der Möglichkeit, den nicht ausgegebenen Betrag auf das Folgejahr zu übertragen.

Gemäss VS muss sich der Geltungsbereich des Bundesbeschlusses auf die Fachhochschulen (FH) und die höheren Fachschulen (HF) beziehen. VS schlägt vor, den Titel umzuformulieren: «Bundesbeschluss zur Erhöhung der Ausbildungsabschlüsse in Pflege an den kantonalen Fachhochschulen und an den höheren Fachschulen».

2.9.3 Stellungnahmen zu Artikel 1

Kantone

Gemäss SG müssen zusätzliche Mittel für die FH bewilligt werden. Ausserdem müsse der Numerus Clausus für Fachhochschulen in der ganzen Schweiz komplett aufgehoben werden, um einen starken Anreiz für Ausbildungsbewerbungen zu schaffen.

In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien

Die SPS weist darauf hin, dass der Bundesbeschluss nur eine Unterstützung der FH vorsieht. In der Deutschschweiz spielten diese jedoch eine untergeordnete Rolle, sodass ein grosser Teil der Studierenden nicht unterstützt werden könne. Der Entwurf führe somit zu einer inakzeptablen Ungleichbehandlung zwischen den Sprachregionen.

Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft

Nach Überzeugung des sgv müsse der Bundesbeschluss aber so angepasst werden, dass nicht nur kantonale Fachhochschulen, die in der Deutschschweiz eine untergeordnete Rolle spielen, sondern auch Höhere Fachschulen gefördert werden.

Leistungserbringer und Berufsverbände

APH-Betriebe, die Domicil-Betriebe, ASPS, AVASAD, BBV, CH IGWS, CURACASA, CURAVIVA, FAS, WVSMZ, H+, imad, INSOS, IG swissANP, LZCH, Notfallpflege Schweiz, OPS, palliative ch, SACD, SBAP, SBK, SBK AG/SO, SBK BE, SBK NE/JU, SBK VD, Senesuisse, Senevita, SHV, SIGA, SKSZ, Spitex AI/AR/SG, Spitex BE, Spitex Schweiz, Spitex TG, SNL, SSL, svbg, SVDE, unimedsuisse, VFP, VPPS, VSAO begrüssen die anreizfinanzierte Sonderfinanzierung zur Erhöhung der Anzahl Ausbildungsplätze an den FH und bedauern jedoch, dass sich diese Massnahme nicht auf den gesamten Bildungsbereich (also auch auf die Ausbildung in den HF) ausdehnen lässt. Da die FHs in der Deutschschweiz eine untergeordnete Rolle spielen, werde der Grossteil der Auszubildenden in den Höheren Fachschulen (HF) nicht unterstützt. Zudem bringe dieser Vorschlag auch Ungleichheiten zwischen den Landesteilen. Es wird diesbezüglich eine Nachbesserung gefordert.

Institutionen der Bildung

Gemäss BFH, FKG-CSS, HEdS-FR, HEdS-VS, La Source, swissuniversities müssen zusätzliche Mittel für die FH bewilligt werden und der Numerus clausus für Fachhochschulen in der Deutschschweiz müsse komplett aufgehoben werden, um einen starken Anreiz für Ausbil-