Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/42: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2021-2024 (Kulturbotschaft) · 34 Seiten
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Die Massnahme wird von den Teilnehmern, die sich zu diesem Punkt geäussert haben, im Allgemeinen befürwortet. Dennoch sehen EDK, eine grosse Mehrheit der Kantone und mehrere Organisationen die Gefahr, dass sich die Förderung interaktiver Medien auf Games beschränkt und andere Bereiche der interaktiven Kreation ausgeschlossen werden.
EDK und petzi fordern die Prüfung eines koordinierten Fördermodells (Kultur, Wirtschaft und Innovation) und die Klärung der damit verbundenen Fragen der Finanzierung sowie der Frage nach einer Schnittstelle zwischen kultureller und wirtschaftlicher Förderung.
ZH weist darauf hin, dass Schnittstellen zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft zu einer Instrumentalisierung der Kunst führen können und fordern grundsätzliche Überlegungen in diesem Bereich.
4.4 Kernthema 4: Revision Filmgesetz
a. Art. 19 a FiG: Zugang zum Filmerbe
Inhalt des Kernthemas: Die neue Bestimmung bezweckt, die aus Bundesmitteln finanzierten Filme nach ihrer kommerziellen Auswertung weiterhin öffentlich zugänglich zu machen. Heute ist der Grossteil der geförderten Filme schon wenige Jahre nach Fertigstellung für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AG, AI, AR, BL, FR, GE, GL, GR,
JU, LU, NW, OW UR, SG, SH, SO,
SZ,TG, TI, VD, VS, ZG, ZH
Politische Parteien BDP, GPS, SP, CVP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SSV, SAB
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und EDK, SRG SSR, Cultura, SBVV, AP, SFP
Organisationen ASDEL, ALESI; CS, CinéS, FPI,
Mem, ProC, NGK, SSFV, SStuV,
SBKV, IG, ch-I, CinéF, SIG, FC,
SKKV, FMB, SMV, GSFA, BvPD
SFP, SVV, AROPA, EFiK, SAGW,
AVK, AGVK, SKV, GARP, ARF, IGF,
ZHdK, CinéE, IW, fds, SON, visarte,
DS, SSA, Suisseculture
Das Zugänglichmachen des Schweizer Filmerbes wird weitgehend begrüsst.
AR weist darauf hin, dass die Bevölkerung Zugang zu Filmen haben muss, und wünscht insbesondere, dass die durch den Bund unterstützten Filme in den Kinos der ländlichen Regionen gezeigt werden.
GPS und SP sowie verschiedene Kulturverbände weisen darauf hin, dass der Zugang zum Schweizer Filmerbe zwar niederschwellig, aber nicht kostenlos sein darf.
SFP lehnt die Bestimmung ab, da nach seiner Meinung die meisten Filme nach der Kino- und TV-Auswertung bereits heute online zur Verfügung stehen.