Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/47: Bericht über Vision, Strategie und Konzept zum Leitungskataster Schweiz (Bericht Leitungskataster Schweiz) · 23 Seiten
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Dachverbände und interessierte Organisationen
Eawag, SOGI, Swisscom erscheint der gewählte etappierte Umsetzungsansatz als eine pragmatische Herangehensweise. GEO+ING befürchtet, dass die Definition und Verwaltung von Qualitätsstufen einen grossen Aufwand bedeuten. HEV möchte bereits in der MUSS Etappe die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit der LKCH zukünftig 3D-Daten abbilden kann.
Kap. 10, Nutzer
Kantone
BE sieht auch die Notare als Nutzer. NE fehlen die mit der Strasseninfrastruktur verbundenen Leitungen. TG merkt an, dass es im Bericht klarer zum Ausdruck kommen soll, wenn der LKCH sich nicht nur auf unterirdische Leitungen beschränkt.
Parteien
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Dachverbände und interessierte Organisationen
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Kap. 11, Organisation
Kantone
AG, AI, BE, FR, GE, LU, SZ, ZG, VS bevorzugen das Organisationsmodell "A". GE merkt an, dass das Organisationsmodell A für gewisse vorteilhaft ist, wehrt sich aber gegen eine obligatorische Nutzung durch alle Kantone. VS weist darauf hin, dass die BPUK in den letzten Jahren auf diese Organisationsform hingearbeitet hat. LU merkt an, dass die im Bericht dargestellten Organisationsmodelle die Verantwortlichkeit nicht transferieren dürfen.
BS, GR, NW, OW, UR, VD favorisieren das Organisationsmodell "K", da es sich aus den bestehenden Lösungen am einfachsten ableiten lässt und kantonale Portale näher an den Bedürfnissen der lokalen Nutzerinnen und Nutzer sind. NE bevorzugt auch das Organisationsmodell "K, möchte aber, dass die Gemeinden mit dem Kanton kommunizieren und dieser die Informationen an den Bund weitergibt.
Für SG kommen grundsätzlich beide Organisationsmodelle in Frage, die kantonalen Portale sollen aber die Hauptzugangspunkte für den Leitungskataster bleiben.
BE findet, das "Register aller Werkeigentümer pro Gemeinde" sollte via Kanton zusammen mit den LK-Daten an die Aggregationsinfrastruktur geschickt werden. LU beurteilt die Umsetzung als Verbundaufgabe kritisch und geht nicht von einer starken Zurückhaltung des Bundes aus. Ein mögliches Vorgehen für einen LKCH ist, dass sich der Bund darauf beschränkt, auf Gesetzesebene nur die LK-Daten als Geobasisdaten in der Zuständigkeit der Kantone zu definieren und die Harmonisierung über minimale Geodatenmodelle mit existierenden Standards sicherzustellen. SH wünscht eine Organisation, die Daten tagesaktuell mittels Geodiensten publiziert und redundanzfrei hält. TG merkt an, dass Dienste nicht genügen, wenn der Bund als Abgabestelle agieren sollte.
Parteien
FDP merkt an, dass sich der Bund zwingend auf die Harmonisierungsaufgabe beschränken soll und die betroffenen Akteure (Kantone, Gemeinden und Werkeigentümer) verpflichtend miteinbezieht. Für die SVP ist das vorgeschlagene Modell "K" dem Modell "A" vorzuziehen
Dachverbände und interessierte Organisationen
DSV, economiesuisse, Swisscom, Swissgrid, VSE bevorzugen das Organisationsmodell "A". DSV und VSE merken an, dass das Organisationsmodell statt auf mehrstufige und manuell auszuführende Datenflüsse auf automatisierte Prozesse abstellen sollte.
GEO+ING, SOGI empfehlen das Organisationsmodell "K", HEV eventualiter ebenfalls mit dem Hinweis, dass der Bund Vorgaben zur Einheitlichkeit macht.
Für BKW und Planzeichner sind beide Organisationsmodelle nicht zielführend. BKW möchte einen schweizweiten Datenpool, dem die Werke ihre Daten direkt zur Verfügung stellen. Planzeichner schlägt eine dezentrale Lösung mit digitalen Portalen zu allen Werkeigentümern vor.
IGS, sgv-usam legen Wert darauf, dass der Bund sich auf Koordination und Strategie des LKCH beschränkt, die Umsetzung den Kantonen und die Datenerfassung und Bearbeitung - wie vielerorts bereits praktiziert - der Privatwirtschaft überlässt. Swisscom fordert den Bund auf, seinen Harmonisierungs- und Koordinationsauftrag weit zu verstehen.
Ergebnisbericht für "Bericht Vision, Strategie und Konzept LKCH" 10/23