Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/48: Teilrevision SpoFöV, VSpoFöP, J+S-V-BASPO und IBSV · 23 Seiten

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Zudem sei der Anglizismus «J+S-Coach» zu ersetzen durch einen anderen Terminus, z.B. «J+S-Administrator».

BFU lehnt die Anpassung von Art. 28 Abs. 2 VSpoFöP ab. In den B-Sportarten habe die Thematisierung der Unfallprävention sportartenspezifisch zu erfolgen.

Die Jugendverbände PBS, CEVI, JUBLA, SAJV und AF+ begrüssen die Vereinfachungen. Tennis ist gegen die Vereinfachungen, da sich diese negativ auf die Unterrichtsqualität auswirken könnte.

 Aufnahme neuer J+S-Organisatoren (Art. 10 und 10a SpoFöV): AI, BE, BL, BS,

FR, GL, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TI, TG, UR und VS verlangen, dass Gesuche um Aufnahme neuer Organisatoren direkt beim BASPO eingereicht werden, um administrativen Zusatzaufwand bei den Kantonen zu vermeiden. BE will zudem, dass die J+S-Angebote vor deren Beginn automatisch durch die Sportdatenbank geprüft und bewilligt werden, statt durch die Kantone. Die Jugendverbände PBS, CEVI, JUBLA, SAJV und AF+ sehen in der neuen Regelung ein gewisses Risiko für die ehrenamtliche Tätigkeit der meisten Vereinsorgane. Ungenügende Anträge sollten mit Unterstützung des BASPO korrigiert werden können, bevor eine ablehnende Verfügung ergeht.

 Beiträge für J+S-Kaderbildungskurse (Anhang 7 VSpoFöP): AI, AR, FR, GR, SG,

SH und TI fordern, den Bundesbeitrag von CHF 50 an kantonale Organisatoren der J+S-Kaderbildung zu erhöhen, z.B. auf CHF 60.- bis 75.-.

Sportartenliste (Anhang 1 VSpoFöP): BFU verlangt, dass Mountainbike und Tram-

polin in der Sportartenliste neu als B-Sportarten (Sportarten mit besonderen Sicherheitsbestimmungen) eingestuft werden.

VS interpretiert die Tatsache, dass Allround in der Sportartenliste aufgeführt ist so, dass diese Sportart nun auch für Jugendliche (10 - 20-Jährige) offensteht.

Einsatz von J+S-Leiterinnen und -Leitern im Zusammenhang mit der Gruppen-

grösse (Anhang 2 VSpoFöP): VS regt an, bei Mannschaftssportarten die maximale Gruppengrösse von aktuell 24 auf 18 Teilnehmende zu reduzieren bzw. zu verlangen, dass bereits ab 18 Kindern/Jugendlichen eine zweite J+S-Leiterperson eingesetzt werden soll.

Erforderliche Ausbildung der J+S-Leiterinnen und -Leiter (Anhang 3 J+S-V-

BASPO): FR, NE, VS fordern eine Überprüfung in Bezug auf die Sportarten und die erforderlichen Ausbildungen. BFU fordert ebenfalls eine Überprüfung der Ausbildungsanforderungen. So sei ein Sportkletterer z.B. nicht in der Lage, Skitouren zu leiten. Solche Sicherheitsdefizite dürften nicht in Kauf genommen werden.

1418coach: AG, AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, UR,

VS, ZG und ZH regen an, das von den Kantonen lancierte Programm «1418coach» in J+S zu übernehmen. Es fördere den Leiternachwuchs bei 14 -18-Jährigen und sei von verschiedenen Kantonen mit Erfolg umgesetzt worden.

J+S-Alter: FR und VS fordern die Abstimmung des J+S-Alters auf HarmoS (Kinder 4

- 11 Jahre, Jugendliche 12 - 20 Jahre).

Zielgruppe (Art. 12 VSpoFöP, Art. 19 und 20 J+S-V-BASPO): VS fordert aus Grün-

den der Vereinfachung die Aufhebung des Erfordernisses einer zielgruppenspezifischen Anerkennung.

Sportdatenbank: Swiss Olympic wünscht, dass die gesetzlichen Grundlagen so an-

gepasst werden, dass die neue Sportdatenbank NDS die Laufbahn von Trainerinnen und Trainern umfassend abbilden kann bzw. dass die entsprechenden Daten in den Systemen BASPO, Swiss Olympic und Fachverband nur einmal eingegeben werden müssen.