Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/48: Teilrevision SpoFöV, VSpoFöP, J+S-V-BASPO und IBSV · 23 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 5Fedlex · Ergebnisbericht

Beach Soccer, Futsal, Fussball mit Handicap als eigenständige Sportarten anerkannt werden, obwohl sie bisher in den Verordnungen nicht explizit als Disziplinen aufgeführt waren.

AeCS und Hängegleiter finden den generellen Ausschluss von Motor- und Flugsportarten unverhältnismässig und beantragen die Streichung der Bestimmung oder zumindest eine Beschränkung auf Motor- und Flugsportarten, die mit Verbrennungsmotoren betrieben werden. AeCS betont insbesondere seine Unterstützung für Bemühungen zur weiteren Ökologisierung des Luftsports und weist darauf hin, dass Segelflug und Modellflug eingestufte Sportarten der Kategorie 4 bei Swiss Olympic sind. Hängegleiter weist auf die soziale Kohäsion, das geringe Risiko und die körperlichen Anforderungen ihrer Sportart hin.

SVP, Städteverband und GFCH begrüssen es, dass wettkampfmässig betriebene Videospiele bzw. e-Sports nicht als J+S-Sportarten anerkannt werden.

Boxen findet es nicht nachvollziehbar, dass Kampfsportarten grösstenteils weiterhin von J+S ausgeschlossen werden. Boxen weist darauf hin, dass in der Schweiz nur ein bis zwei Prozent der Boxkämpfe mit KO enden würden und dass die Aussage, in Kampfsportarten würde primär der Niederschlag des Gegners gesucht, daher falsch sei. Boxen betont zudem die soziale Bedeutung des Sports in der Gesellschaft.

Die Jugendverbände PBS, CEVI, JUBLA und SAJV fordern, dass auch Sportarten aufgenommen werden können, die nicht durch einen Verband mit gesamtschweizerischer Bedeutung vertreten werden und die kein Wettkampfsystem kennen. Sie beantragen zudem, dass der Verweis auf die Risikoaktivitätengesetzgebung gestrichen wird und die ausgeschlossenen Risikosportarten einzeln genannt werden.

4.2.1.2 Subventionierung der Sport- und Jugendverbände für ihre Basisleistungen in der J+S-Kaderbildung (Art. 27a SpoFöV sowie Art. 51 und Anhang 8 VSpoFöP)

AG, AI, AR, BE, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS befürworten grundsätzlich, dass die Sport- und Jugendverbände für ihre Basisleistungen in der J+S-Kaderbildung gleichermassen subventioniert werden. Sie verlangen jedoch, dass Doppelfinanzierungen vermieden werden, teilweise mit dem Antrag, dies so im Verordnungstext explizit festzuhalten. Zudem wollen sie, dass die Jugendverbände die gleichen Voraussetzungen für die Subventionierung erfüllen müssen, wie die Sportverbände. VD regt in diesem Zusammenhang an, dass Teilnehmende an Kaderbildungskursen von Sport- und Jugendverbänden ebenfalls von Erwerbsausfallentschädigungen (EO) profitieren könnten. GE, FR, JU und VD verlangen, dass die Sport- und Jugendverbände bei der Kaderbildung die gleichen Anforderungen erfüllen müssten wie die Kantone.

BFU beantragt, dass diese Beiträge nur ausbezahlt werden, wenn der Verband für die betreffende Sportart über ein Unfallpräventionskonzept verfügt und diese Beiträge teilweise zur Unfallprävention bestimmt sind.

Swiss Olympic, Paralympic, SPV, PluSport, Tennis, Volley, Handball, Badminton, Ski, Snowsports, Segeln, Kanu, Rudern, Schwimmen, Leichtathletik, SATUS, Unihockey, Judo, Schiessen, American Football, AeCS, und SAC begrüssen die Gleichstellung der Jugendverbände mit dem Vorbehalt, dass damit keine negativen Auswirkungen auf die bisherigen Förderbeiträge zugunsten der J+S-Sportarten verbunden sind. Die Sportverbände sind mehrheitlich der Ansicht, dass die Höchst- und Mindestbeiträge pro J+S-Sportart und Jahr und nicht pro Verband festzulegen sind und dass für die Berechnung der AHV-pflichtige Lohn aller für die Ausbildung tätigen Personen berücksichtigt wird.

PBS, CEVI, JUBLA und SAJV begrüssen die neue Subventionierung der Jugendver-