Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/126: Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 · 58 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 Ergebnisbericht ChemRRV

2.4.3.5 Art. 3; Anhang 2 VFB (Nachweis der erworbenen Kenntnisse durch Bestehen der Prüfung)

51 Teilnehmende äussern sich zur Fachprüfung, die durch die Vorgaben in Anhang 2 geregelt werden soll. Etwa die Hälfte der Anträge werden explizit für alle Bereiche formuliert, während sich die andere Hälfte ausschliesslich auf die VFB-L bezieht.

PRO 1 Teilnehmender (Kanton VD)

PRO, mit Anträgen 28 Teilnehmende, davon 5 Kantone (AI, TG, TI, VS, ZH), 1 politische Partei (SPS), 1

gesamtschweizerischer Dachverband (SAB), 17 nationale Organisationen (4AQU,

AefU, AquaViva, biorespect, BioSuisse, BirdLife, FF, Greenpeace, KPSD, PRN,

PUSCH, SAV, SFV, SKS, VSA, VSGP, WWF), 1 kantonale und regionale

Organisation (AWBR), 3 Unternehmen (HWAG, IWB, sanu)

Gemischt 22 Teilnehmende, davon 4 Kantone (BE, FR, SG, SO), 1 gesamtschweizerischer

Dachverband (SBV), 9 nationale Organisationen (FSV, IVVS, JULA,

Lohnunternehmer Schweiz, OdA AAF, SOV, VL, Vitiswiss, Vogelwarte), 8 kantonale und regionale Organisationen (Agora, BVAR, BVBB, BVGL, BV SO, BEBV, LBV,

SGBV)

CONTRA, mit Anträgen -

CONTRA -

Für alle vier Bereiche geltende Anträge

• 21 TN fordern, dass vorbeugende und alternative Pflanzenschutzmassnahmen (Ziel 4 in

Anh. 2, Ziff. 3.3) als zwingender Bestandteil der theoretischen und praktischen Prüfungen definiert werden. Das Anleiten anderer Personen, das in Anh. 2 Ziff. 3.3 VFB sowohl als Ziel der theoretischen als auch der praktischen Prüfung aufgeführt ist, soll gemäss 18 TN tiefer priorisiert werden. Für 2 TN, welche ein Verbot der PSM-Anwendung durch Personen ohne FABE fordern, soll das Thema entsprechend gestrichen werden. (1 Kantone, 1 politische Partei, 13 nationale Organisationen14, 1 kantonale und regionale Organisation und 2 Unternehmen)

• 3 TN wünschen, dass in Anh. 2 Ziff. 3.6 VFB angegeben werde, innerhalb welchen

Zeitraums die Prüfung wiederholt werden muss, damit der bestandene Prüfungsteil seine Gültigkeit behält. (SO, FR, LBV)15

• 2 TN stufen den in den deutschsprachigen Versionen in Anh. 2 Ziff. 3.4, 3.5 und 3.7 VFB

und in Art. 7 VFB verwendeten Begriff «Examinatoren» bzw. «Examinatorinnen» als Übersetzungsfehler ein, der durch den Begriff «Experten» bzw. «Expertinnen» ersetzt werden sollte. (KPSD, ZH)

• 1 TN schlägt vor, Anh. 2 Ziff. 2 VFB insofern zu ergänzen, dass die Kandidierenden die

nötigen Unterlagen für die Zulassung vorlegen müssen. (Kanton VS)

• 1 TN fordert, dass Gebühren für die Prüfung nicht auf die Kosten der in Anh. 2 Ziff. 2.4

(VFB-L, VFB-G) bzw. Ziff. 2.3 (VFB-W, VFB-SB) aufgeführten Aufwände begrenzt sein sollen, sondern auch die Kosten für den Zugang zum FABE-Register umfassen dürfe. (Kanton TI)

• 1 TN weist darauf hin, dass im Anh. 2 Ziff. 3.1 VFB unter dem Titel «Periodizität und

Sprache» eine Angabe zur Häufigkeit der Prüfungen fehle. (Kanton VS)

• 1 TN fordert, dass die Dauer der praktischen Prüfung (Anh. 2 Ziff. 3.3 VFB) reduziert werde.

Eine Dauer von 30 Minuten sei lange und führe zu hohen Kosten. (Kanton BE)

14 Die Organisation Fair-Fish (FF) stellt die gleichen Forderungen wie die anderen TN, bezieht sich jedoch ausschliesslich auf die VFB-L und die VFB-W.

15 Die beiden Kantone haben dies lediglich für die VFB-L angemerkt, aber aus dem Kontext kann angenommen werden, dass die anderen Bereiche mitgemeint sind. 34/58 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774