Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/126: Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 · 58 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 Ergebnisbericht ChemRRV

PUSCH, SFV, VSA, WWF), 1 kantonale und regionale Organisation (AWBR), 2 Unternehmend (HWAG, IWB)

PRO, mit Anträgen 21 Teilnehmende, davon 3 Kantone (AR, JU, VS), 2 gesamtschweizerischer

Dachverbände (SAB, SBV), 8 nationale Organisationen (FSV, IVVS, JULA,

Lohnunternehmer Schweiz, SBLV, Vitiswiss, VSGP, VSKP), 7 kantonale und

regionale Organisationen (BEBV, BVAR, BVBB, BVGL, BVSO, SGBV, ZBV), 1 Unternehmen (sanu)

Gemischt 3 Teilnehmende, davon 2 Kantone (AI, BE) und 1 Nationale Organisation (SAV)

CONTRA, mit Anträgen -

CONTRA -

Allgemeine, für alle vier Bereiche geltenden, zustimmende Bemerkungen

• 16 TN äussern besondere Zustimmung, dass FABE-Inhaber/innen über Kenntnisse des

integrierten Pflanzenschutzes verfügen müssen (SPS, 12 nationale Organisationen (4AQU, AefU, AquaViva, biorespect, BioSuisse, BirdLife, Greenpeace, PRN, PUSCH, SFV, VSA, WWF), AWBR, HWAG, IWB).

Für alle vier Bereiche geltende Anträge

• 1 Kanton (BE) regt an, zu überprüfen, ob die allgemeinen Schutzthemen nicht auch

übergeordnet geschult werden können, da diese nicht nur in ihrer eigenen beruflichen Anwendung angewendet werden können.13

Anträge für die VFB-L

• 18 TN fordern, dass bei der Spezifikation der Lerninhalte zu gesetzlichen Grundlagen in

Anh. 1 Ziff. 2.1.6 die Begrifflichkeiten wie «Vorsorgeprinzip» oder «externe Kosten» ersatzlos gestrichen werden, mit der Begründung, dass diese für den sicheren und professionellen Umgang mit PSM keinen Mehrwert darstellen. Einige TN wünschen zudem eine genauere Umschreibung oder allenfalls eine Streichung von Ziff. 4.1.2 («Vorbeugende Massnahmen [...] zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge»). (1 Kanton, 2 Dachverbände, 8 nationale Organisationen und 7 kantonale und regionale Organisationen)

• 4 TN fordern, dass bei einer Einführung einer speziellen, auf kleinflächige

Herbizidanwendungen begrenzten Fachbewilligung (FABE Einzelstock) entsprechend nur die den Einsatz von Herbiziden betreffenden Lerninhalte verlangt werden. (2 Kantone, 1 nationale Organisation und 1 Unternehmen)

• 1 TN schlägt vor, die im Anh. 1 aufgeführten Lerninhalte um Eigenheiten von

Spezialkulturen, z.B. die Behandlung in Gewächshäusern oder Unterschiede bei der Behandlung von Raum- und Flächenkulturen, zu erweitern. (Kanton VS)

• 1 TN fordert, bei der Auswahl der Prüfungsinhalte jene Themen auszuwählen, die für die

Praxis relevant sind und einen sicheren Umgang mit den PSM gewährleisten. Zudem müsse der Inhalt regelmässig ergänzt werden können, um neuen (technischen) Entwicklungen gerecht zu werden. (VSGP)

• 1 TN fordert, dass Anh. 1 mit agronomischen und technischen Aspekten des

Pflanzenschutzes ergänzt werde. Indem Themen wie Änderungen in der Produktionstechnik und neue Schaderreger mehr Gewicht erhielten, gewinne die Weiterbildung auch an Attraktivität für die Teilnehmer/innen. (Kanton BE)

13 Was genau unter «Schutzthemen» gemeint ist, wird in der Stellungnahme nicht ausgeführt. Es könnten z.B. Inhalte im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gemeint sein. 33/58 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774