Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/82: Umsetzung der Motion 20.4339 UREK-N («Übermässigen Motorenlärm wirksam reduzieren»): Anpassung von zwei Artikeln des Strassenverkehrsgesetzes und Teilrevision von vier Verordnungen · 77 Seiten

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Umsetzung der Motion 20.4339 UREK-N Ergebnisbericht zur Vernehmlassung «Übermässigen Motorenlärm wirksam reduzieren»

Beurteilung, zentrale Aussagen und Anträge

Grundsätzliche Zustimmung (in Fragebogen «Ja» angekreuzt bzw. entsprechend geäussert)

GL, FR, TG, NE, GE, JU, FDP, Grüne, SP, SSV (Städte), SBV (Bauern), SGB, ACS, AefU, AGVS, Alpen-Initiative, Auto-Schweiz, BFU, EKLB, Enderli, FRS, IGMotorrad, KSSD, Lärmliga, L-Drive, Lohnunternehmer, RoadCross, SVLT, SVSP, TCS, VASOS, VCS

13.101 Ausserordentliche Prüfungspflicht soll kantonsübergreifend festgelegt ACS, AGVS, AutoSchweiz,

werden, z. B. mit Vermerk auf Fahrzeugausweis (BFU), nationalem In- BFU, Lärmliga formationssystem (ACS, AGVS, AutoSchweiz) oder Meldung unter den

Kantonen (Lärmliga).

13.102 Nachprüfpflicht für Fahrzeug soll auch bei Halterwechsel bestehen blei- BFU, Lärmliga

ben (sonst Gefahr einfacher Umgehung).

13.103 Ausserordentliche Prüfpflicht soll für alle Motorfahrzeuge eines Halters Grüne, Alpen-Initiative,

gelten (nicht nur für beanstandetes Fahrzeug). VCS

13.104 Der Aufwand für erneutes Tuning/illegale Abänderung wird erhöht. FDP, Lärmliga, TCS

13.105 Es wird schwer das System für die ausserordentliche Prüfungspflicht zu FR

erstellen und zu kontrollieren.

13.106 Regelung erlaubt eine gewisse Flexibilität bei den Abstandskontrollen, TCS

um auf unterschiedliche Belastung der Nachprüfzentren Rücksicht neh-

men zu können.

13.107 Aktuelle gesetzliche Grundlagen sollen hinsichtlich der Möglichkeit für BFU

die Überprüfung der Software geprüft werden.

13.108 Kantone sollen ordentliche technische Kontrollen an kompetente Dritte FRS

delegieren können (Überlastung und Verzögerungen vermeiden).

13.109 Ausserordentliche Kontrollpflicht soll sich nur auf rechtswidrige Manipu- IGMotorrad

lationen beziehen.

Grundsätzliche Ablehnung (in Fragebogen «Nein» angekreuzt bzw. entsprechend geäussert)

ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, ZG, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TI, VD, VS, SVP, economiesuisse, SGV (Gewerbe), 2rad, ACVS, ASA, FMS, G2M, KAPO OW, KKPKS, MotoSuisse, SAM, Stöckli, VFAS

13.201 Ausnahmeregelung bezüglich Halterwechsel birgt die Gefahr einfacher LU, SZ, OW, ZG, SO, BS,

Umgehung. BL, SG, AG, TI, VD, G2M, KAPO OW

13.202 Nachprüfpflicht für Fahrzeug soll auch bei Halterwechsel bestehen blei- LU, OW, BS, BL, GR,

ben. KAPO OW

13.203 Wegfall der Nachprüfung nach einem Halterwechsel soll erst greifen, ZG

wenn das Fahrzeug alle geltenden Vorschriften erfüllt.

13.204 Unverhältnismässig hoher Mehraufwand (Anpassung IT-Systeme, Ad- ZH, BE, NW, SO, BL, SH,

ministrativ- und Kontrollaufwand) für Behörden soll vermieden werden. AR, AI, SG, GR, AG, TI, VD, economiesuisse, SGV (Gewerbe), ACVS, G2M, KKPKS, VFAS

13.205 Fahrzeuge sollen nach unerlaubten Abänderungen generell Nachprüf- LU, OW, KAPO OW

pflicht unterstehen (nicht nur im Wiederholungsfall).

13.206 Aus Ressourcengründen soll auf eine fixe Anzahl von Nachprüfungen LU, OW, KAPO OW

verzichtet werden.

13.207 Sanktionen für unerlaubte Fahrzeugänderungen sollen sich vorwiegend ZH, NW, SH, SG, ACVS

auf Lenkende konzentrieren.

13.208 Falls Tools für Nachprüfung nötig sind, sollen diese den Strassenver- BE

kehrsämter zur Verfügung gestellt werden.

13.209 Alternativ könnte wie beim berufsmässigen Personenverkehr ein jährli- BE

ches Prüfungsintervall (Art. 33 Abs. 2 Bst. A VTS) herangezogen wer-

den.