Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/50: Teilrevision des Epidemiengesetzes · 180 Seiten

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Ergebnisbericht der Vernehmlassung zur Teilrevision des Epidemiengesetzes (EpG)

FAMH schlagen einen zusätzlichen Artikel für MD/IVD- Produkte, analog zu Art. 9a HMG, vor. FAMH stellt fest, dass die Beschränkung auf Arzneimittel zu eng sei. Es sei wichtig, dass die notwendige Analysenkapazität ebenfalls rasch aufgebaut werden kann.

4.5 Beurteilung einer gesetzlichen Grundlage für digitale Contact-Tracing Apps

Für die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für digitale Contact-Tracing Apps sprachen sich im

Grundsatz die folgenden Akteure aus: GDK, AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, ZG, ZH, Die Mitte, GRÜNE, SP, EKIF, KomABC, SSV, Privatim, VKS sowie ABBV, AeG BL, AeG LU, AGGL, AGSG, AGZ, AHS, ANQ, ASO, ASS-l'addition, avsga, BAV, BBV, BEKAG, BLAV, Btvv, BüAeV, CH++, Cranio Suisse, Dakomed, Economiesuisse, FAMH,

FG TRM, FMCH, FMH, Ga-NE, Ga-NW, Ga-VS, GGR, GRIP, GSASA, Gastrosuisse, GST, HIA, Ho-

telleriesuisse, IDS NE, Intergenerika, IMM, Interpharma, ISPM BE, Kinesuisse, KT Yoga Schweiz, MCID, MedGes BS, MFÄF, MFE, NVS, OdA AM, OdA KT, PD, PharmaSuisse, PINK CROSS, PIGS, PTK, SAMW, SAV, SBCK, SCA, scin, SDV, Senesuisse, SFF, SFGV, SGAIM, SGAS, SGB, SGCH, SGDV, SGED, SGI, SGN, SGP, SGS, SGSH, SGTP, SMGP, SMVS, SNM, SPHD, Sphf, SRF, SRO, SSAI, SSAPM, SSI, SSPH+, STV, SVBG, SVHA, SVPh, SVV, Swiss TPH, Swissnoso, TVS, UNION, USB, USZ, VBSAE, VIPS und VRMS. AeG BL, AeG LU, AGGL, AGSG, AGZ, BBV, BEKAG, BüAeV, FG TRM, FMCH, FMH, MedGes BS, MFÄF, PIGS, SGDV, SGED, SGN, SGP, SMGP, SMVS, SNM, SRO, SSAI, SSAPM, SVHA, UNION,

VBSAE und VSAO betonen, dass ein Contact-Tracing eine gesetzliche Grundlage benötigt und nur befristet zugelassen werden darf, sofern eine besondere / ausserordentliche Lage dies erfordert und keine anderen technologischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Akteure gehen davon aus, dass eine entsprechende Formulierung vernehmlasst wird.

GDK, AI, AR, BE, BL, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, TG, TI, UR, VD, ZG sowie VKS

sind der Ansicht, dass die «SwissCovidApp» nicht alle Erwartungen zur Rückverfolgung von Kontakten erfüllte, trotzdem konnte die App in bestimmten Situationen einen Beitrag zur Eindämmung leisten. Die Erfahrungen aus der Covid-19-Epidemie seien jedoch bei der Neu- oder Weiter-entwicklung der Applikation zu berücksichtigen. BE ergänzt, dass bei der Entwicklung von Contact-Tracing-Systemen zudem die Bedürfnisse und Anliegen vom Terrain abzuholen und die Kantone in geeigneter Weise einzubeziehen sind. GE betont zudem, dass die Aspekte des Datenschutzes gewährleistet sein müssen. OW fügt an, dass durch die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage eine klare Rechtsgrundlage geschaffen werden kann, was gerade im Zusammenhang mit den Änderungen in Art. 60a sinnvoll ist. SH ergänzt, dass Angesichts der Dringlichkeit zu erwarten sei, dass die Tracing App parallel zur Digitalisierung der Gesundheitsdaten schnell aufgebaut sein wird. Zu diesem Zweck müssen Standards für die Datenübermittlung festgelegt werden. VD ergänzt, dass es sinnvoll wäre, Bestimmungen im Zusammenhang mit der Kontrolle der ordnungsgemässen Nutzung von sensiblen Daten hinzuzufügen, wobei die Organisation dieser Kontrollen von den Kantonen festgelegt werden sollte. FR sowie SP fügen an, dass der Bund mit einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage im EpG die Möglichkeit hätte, solche Contact-Tracing Apps weiterzuentwickeln und zu betreiben, weist aber darauf hin, dass dies entsprechende finanzielle Konsequenzen für die Entwicklung und den Betrieb hätte.

Cranio Suisse, Dakomed, Kinesuisse, KT Yoga Schweiz, NVS, OdA AM, OdA KT, SDV, SFV, SGS,

SMGP, SVHA, TVS, UNION und VRMS betonen, dass der Bund die Hoheit über das Tracing haben soll. Menschen dürfen zudem nicht verpflichtet werden teilzunehmen und insbesondere für elektrosensitive Menschen müsste es eine Alternative geben.

avsga, BAV, BLAV, GSASA, Sphf, SVPh und PharmaSuisse wünschen, dass eine nationale Lösung angestrebt wird, um die Nachverfolgerbarkeit in der Schweiz zu ermöglichen. Dabei soll die Lösung auch möglichst kompatibel mit internationalen Lösungen sein, insbesondere solchen der Nachbarstaaten.