Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/50: Teilrevision des Epidemiengesetzes · 180 Seiten

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Ergebnisbericht der Vernehmlassung zur Teilrevision des Epidemiengesetzes (EpG)

6Der Bundesrat legt die zu berücksichtigenden Risiken und die minimalen inhaltlichen Anforderungen an die Pläne fest.

7Der Bund überprüft das Vorliegen der kantonalen Pläne und ihre Kohärenz mit den Plänen des Bundes.

GDK, AI, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, TG, VD sowie BK-SBK, Btvv, Ga-LU, Ga-NE, Ga-NW, Ga-VS, GGR, Gastrosuisse, Hotelleriesuisse, IFF, SCA, SBCK, SCRHG,

SFGV, Uni GE und VASOS begrüssen Art. 8 explizit. AG, AR, BE, FR, GE, SZ, VD, ZH sowie VKS betonen jedoch, dass von der Verpflichtung der Kantone zur Veröffentlichung ihrer Pläne abzusehen sei (Art. 8 Abs. 2). Der Entscheid zur Veröffentlichung der Pläne müsse den einzelnen Kantonen zukommen. VD fügt an, dass ausserdem nirgends ein Referenzsystem oder eine Beschreibung bezüg-

lich der geeigneten Form erwähnt. GDK, AG, AI, BL, BS, FR, GE, GR, JU, LU, NW, OW, SG, SO, TG,

VD, ZH sowie VKS weisen bezgl. Art. 8 Abs. 5 darauf hin, dass die Koordination mit dem grenznahen Ausland seitens Kantone nur sehr eingeschränkt wahrgenommen werden kann; die internationale Koordination sei grundsätzlich Aufgabe des Bundes. Auch TI sowie SGSH, SSI, USB und USZ verlangen, dass die Koordination der Pläne mit dem grenznahen Ausland nicht Aufgabe der Kantone, sondern des Bundes sein sollte. Uni GEfragt nach der Definition von «Nachbarkantone».

SP sowie AeG BL, AeG LU, AGGL, AGSG, AGZ, BBV, BEKAG, BüAeV, FMCH, FMH, MedGes BS, MFÄF, PD, PIGS, SGDV, SGED, SGN, SGP, SMGP, SMVS, SNM, SRO, SSAI, SSAPM, SVHA, UNION,

VBSAE und VSAO weisen zu Abs. 1 darauf hin, dass in der Vergangenheit Pandemieszenarien nicht explizit in den Plänen und Übungen berücksichtigt wurden; dies sei zu präzisieren.

SP sowie AeG BL, AGGL, AGSG, AGZ, BBV, BEKAG, BüAeV, FMCH, FMH, MedGes BS, MFÄF, PD, PIGS, SGDV, SGED, SGN, SGP, SMGP, SMVS, SNM, SRO, SSAI, SSAPM, SVHA, UNION, VBSAE

und VSAO fordern, in Abs. 4 einen Mindest-Zyklus für Übungen alle drei Jahre zu ergänzen. ISPM BE verlangt ebenfalls einen Mindestzyklus (mindestens alle fünf Jahren) für die Überprüfung der Pläne und Übungen. SO wünscht eine Präzisierung betreffend zeitlichem Rahmen, Periodizität und Inhalten für die Übungen. ZH wünscht, dass in Abs. 4 ergänzt wird, wer die Übungen initiiert und im Lead ist. SFF fordert, dass in Abs. 3 die Regelmässigkeit der Überprüfung der Pläne quantifiziert werden sollte. GRÜNE, NEK sowie IDS NE, SAMW und SGBE begrüssen explizit die regelmässige Überprüfung von Pandemieplänen und Übungen zu deren Umsetzung.

AeG BL, AGGL, AGSG, AGZ, BBV, BEKAG, BüAeV, FMCH, FMH, MedGes BS, MFÄF, PD, PIGS,

SGED, SGN, SGP, SMGP, SMVS, SNM, SRO, SSAI, SSAPM, SVHA, UNION, VBSAE und VSAO merken an, dass die Präzisierung der Vorbereitungsmassnahmen gemäss Art. 8 begrüssenswert sei, die Erkenntnisse der Evaluationen bzgl. Krisenmanagement jedoch zu wenig umsetze. Unter anderem sei die Umsetzung mehrjähriger, wiederkehrende Übungsprogramme mind. alle drei Jahre sicherzustellen und gesetzlich zu verankern. AeG BL, AeG LU, AGGL, AGSG, AGZ, BBV, BEKAG, BüAeV,

FMCH, FMH, MedGes BS, MFÄF, PIGS, SGED, SGDV, SGN, SGP, SMGP, SMVS, SNM, SRO, SSAI,

SSAPM, SVHA, UNION, VBSAE und VSAO ergänzen, dass zu berücksichtigen sei, dass Pläne und insbesondere deren Umsetzung Vorhalteleistungen bei den Akteuren beinhalten, die zu finanzieren sind. Auch solle deshalb auf kantonaler Ebene der medizinische Sektor / kantonale Ärztegesellschaften in allfällige Übungs-Szenarien oder entsprechende Gremien mit einbezogen werden.

ARTISET, avsga, BAV, BLAV, GSASA, PharmaSuisse, SBK, SDV, Senesuisse, Sphf, Spitex, SSO,

SVBG und SVPh fordern, die Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer im Gesundheitswesen und in der Landesversorgung in die Vorbereitungshandlungen zu integrieren, da sie im Fall einer besonderen Lage direkt betroffen sind. Gemäss AHS, ARTISET, PINK CROSS, PZ, Senesuisse, SGCH, SPHD und SSPH+ sollen auch Akteure der Zivilgesellschaft eingebunden werden. SP fordert, dass sichergestellt sein muss, dass alle politischen Ebenen, insbesondere alle Kantone, bei den Übungen miteinbezogen werden. Zudem fehle hier der Einbezug der Wissenschaft. EKSI betont die Notwendigkeit der Beteiligung der Zielgruppen und ihrer Vertreterinnen und Vertreter an den verschiedenen Prozessen und Schritten. Auch NEK fordert, die Adressaten dieser Vorbereitungen zu präzisieren, bzw. nicht nur die amtlichen Stellen zu nennen, sondern auch die Bevölkerung und ihre unterschiedlichen Informationsbedürfnisse zu berücksichtigen. N.I.E. betont, dass das BAG und