Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2023/8: Änderung der Automobilsteuerverordnung: Aufhebung der Befreiung der Elektromobile von der Automobilsteuer · 11 Seiten

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bis heute fast versechsfacht (2018: 8 029; 2022: 45 774). Dadurch sinken die Einnahmen aus der Automobilsteuer empfindlich. Für das Jahr 2022 belief sich der Steuerausfall auf rund 78 Millionen Franken, für das laufende Jahr 2023 ist ein Ausfall in der Grössenordnung von rund 100 bis 150 Millionen Franken zu erwarten.

Am 31. Juli 2021 hat der Verband Swiss eMobility zwei Szenarien5 für die Entwicklung der Elektromobilität publiziert. Darin geht der Verband im optimistischen Szenario für 2030 von einem Anteil der Elektroautomobile an den Neuinverkehrsetzungen (korreliert weitgehend mit den Importen) von etwa 94 Prozent aus. Selbst im pessimistischen Szenario rechnet Swiss eMobility mit einem Anteil von über 70 Prozent.

Die beiden folgenden Abbildungen zeigen den geschätzten jährlichen Steuerertrag sowie den jährlichen Steuerausfall für die Jahre 2023 bis 2030 unter der Annahme, dass die Steuerbefreiung für Elektroautomobile weitergeführt würde. Die geschätzten Einnahmeausfälle basieren in der Abbildung 2 auf dem optimistischen und in der Abbildung 3 auf dem pessimistischen Szenario von Swiss eMobility. Weiter stützen sich die Schätzungen der Einnahmen und Steuerausfälle einerseits auf die erwarteten jährlichen Neuinverkehrsetzungen6 (diese korrelieren weitgehend mit den Importen) und andererseits auf die an die erwartete Teuerung angepassten Importpreise der Automobile.

Abbildung 2: Schätzung Einnahmen und Steuerausfälle Szenario optimistisch

5 Szenario 2035: Marktdurchdringung für Steckerfahrzeuge (PEV) in der Schweiz; Verband Swiss eMobility, 3001 Bern

6 Quelle: «Konjunkturausblick für das Schweizer Autogewerbe»; BAK Economics AG, Basel; 8. November 2022