Vernehmlassungsvorlagen und erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 214 Seiten

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(vgl. Ziff. 2.13), stellt die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Internationalität für die Schweizer Hochschulen eine Herausforderung dar, der sie beispielsweise durch den Aufbau neuer Partnerschaften und der Pflege bestehender Netzwerke begegnen. Sie unterstützen auch Kooperationen im Bereich der Spitzenforschung, fördern Mobilitätsprogramme, beteiligen sich an der Entwicklung internationaler digitaler Plattformen und verstärken ihre Bemühungen, international die besten Talente zu rekrutieren.

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Linderung des Fachkräftemangels und Verminderung von Studienabbrüchen

Die Förderung des akademischen Nachwuchses ist schon seit mehreren BFI-Perioden ein Schwerpunkt der Schweizer Hochschulen. Einerseits kann nur hervorragend geschultes Personal die hohen Qualitätsstandards der Hochschulen selbst aufrechterhalten. Andererseits ist es eine der Hauptaufgaben der Hochschulen, auch für den ausserakademischen Bereich Fach- und Führungskräfte auszubilden. Im Auftrag der SHK hat swissuniversities einen Rechenschaftsbericht erarbeitet über die seit 2017 insbesondere bei Funktionen unterhalb der Professur ergriffenen Massnahmen (vgl. Dokument Aktivitäten Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich103). In der BFI-Periode 2025–2028 stehen die folgenden Bereiche im Zentrum:

- Weiterentwicklung der Karrieremodelle zur Erleichterung von Übergängen zwi-

schen Hochschulen und privatem sowie öffentlichem Sektor und zur Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen;

- Unterstützung junger Forschender bei der Karriereplanung;

- Gewährung von mehr Autonomie an Nachwuchsforschende an den UH, um die

Selektion vorzuziehen und den Weg zu einer Festanstellung zu ebnen; Begrenzung der Anzahl befristeter Postdoc-Stellen und Schaffung von mehr Assistenz- und Tenure-Track-Professuren;

- Weiterentwicklung des dritten Zyklus (doppeltes Kompetenzprofil an FH und

PH, Kooperationen mit UH);

- Linderung des Fachkräftemangels in den Bereichen MINT, Gesundheit und IKT;

- Analyse der Gründe für Studienabbrüche und Ausweitung der Unterstützungs-

und Flexibilisierungsmassnahmen, um ihre Zahl zu verringern.

Chancengerechtigkeit, Diversität und Inklusion

Durch die Förderung von Chancengerechtigkeit, Diversität und Inklusion (vgl. Ziff. 1.3.3 und Dokument Aktivitäten Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich104) sichern sich Hochschulen einen grösseren Talentpool, profitieren von einer kreativitätsfördernden Vielfalt und stellen sicher, dass ihre Lehr- und Forschungsaktivitäten auf die Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft abgestimmt sind. Trotz Verbesserungen in den vergangenen Förderperioden gilt auch 2025–2028 ein besonderes Augenmerk der Verringerung der noch immer starken Ungleichheiten zwischen Frauen und

103 Abrufbar unter: www.sbfi.admin.ch > Aktuell > Vernehmlassungen > Aktivitäten Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich

104 Abrufbar unter: www.sbfi.admin.ch > Aktuell > Vernehmlassungen > Aktivitäten Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich