Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten

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dass die meisten Lernenden ein besseres Sprachniveau in Englisch vorweisen als in der zweiten Landessprache. Daher ist es für EHB unklar, weshalb weniger Lektionen für die zweite Landessprache zur Verfügung stehen. Insgesamt sind für EHB neu zu wenig Lektionen für beide Fremdsprachen in der BM2 Typ WDW vorgesehen. Sie fragt sich, ob diese Regelung im Zusammenhang zur KV-Reform steht.

SBBK, SDK und TRBS begrüssen die Möglichkeit, kantonal ein höheres Niveau für den BM-Unterricht und die Abschlussprüfungen festzulegen. Den Kantonen wird so ermöglicht, die Lernenden auf Basis der bereits erworbenen Kompetenzen zu fördern. Die Umrechnung der Abschlussprüfungsnote auf das tieferliegende Niveau B1 betrachten sie hingegen kritisch. Das Ausweisen des kantonal festgelegten Zielniveaus im BM-Notenausweis wäre eine transparentere Lösung. Sie befürworten die im RLP-BM vorgeschlagene Lösung aufgrund der Wichtigkeit der Gleichwertigkeit der Abschlüsse dennoch. SDK und TRBS werfen jedoch die Frage auf, wie die Noten berechnet werden, wenn das Niveau auf dem Niveau B1 bleibt, der Unterricht jedoch auf höherem Niveau stattfindet. Sie weisen darauf hin, dass in diesem Fall nicht nur die Abschlussprüfungsnoten, sondern auch die Semesternoten umgerechnet werden müssten, da sonst Rechtsunsicherheit entsteht. SBBK, SDK und TRBS begrüssen des Weiteren die Überarbeitung der fachlichen Kompetenzen sowie die Klärung, dass sich die Aufteilung der Lektionen auf die BM1 bezieht.

SKKBS erachtet das Ziel, die Lernenden der BM WDW mit 120 Lektionen in Französisch auf das Niveau B2 zu bringen als ambitioniert. Kaufleute unter der neuen EFZ-Bildungsverordnung schliessen die berufliche Grundbildung nicht mehr zwingend mit Niveau B1 in Französisch ab, zudem besuchen häufig Lernende aus anderen Fachrichtungen und mit geringen Französischkenntnissen die BM2 des Typs WDW. Hingegen verfügen viele Lernenden über ein höheres Niveau in Englisch. Entsprechend regt SKKBS eine Lektionenzahl von 160 für Französisch und 120 für Englisch an.

Interkantonale und kantonale Organisationen

LKB teilt sämtliche Bemerkungen von SBBK in diesem Kapitel. LKB befürchtet zudem, dass die Umrechnung aller Zeugnisnoten bei Anhebung auf das Niveau B2 zu einem hohen administrativen Aufwand sowie häufig zur Note 6 führt. Gemäss LKB ist das Ausweisen des Niveaus B2 der Umrechnung vorzuziehen.

Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen

AKAD/Minerva spricht sich dagegen aus, dass die Kantone das Niveau autonom auf B1 oder B2 festlegen, da dies der schweizweiten Vergleichbarkeit entgegenwirkt. Sie wünscht eine klare und einheitliche Regelung und lehnt auch die Umrechnung von Noten auf ein tieferes Niveau ab. Sie weist darauf hin, dass die Fachhochschulen in der zweiten Landessprache tendenziell keine Präferenz für das Niveau B1 oder B2 haben.

KV ZH teilt sämtliche Bemerkungen von SBBK in diesem Kapitel. KV ZH befürchtet zudem, dass die Umrechnung aller Zeugnisnoten bei Anhebung auf das Niveau B2 zu einem hohen administrativen Aufwand sowie häufig zur Note 6 führt. Gemäss KV ZH ist das Ausweisen des Niveaus B2 der Umrechnung vorzuziehen.

Organisationen aus der Wirtschaft

SAVOIRSOCIAL teil sämtliche Bemerkungen von SBBK in diesem Kapitel.