Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten

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Spezifische Bemerkungen oder ablehnende Meinungen zu einzelnen Artikeln der BMV, Kapiteln des RLP-BM oder Leitlinien der BM-Strategie, welche die Organisationen in der Rubrik “Allgemeine Bemerkungen” des Antwortformulars oder in einem Begleitschreiben festgehalten haben, werden nur in den Kapiteln 4, 5 und 6 des vorliegenden Berichts aufgenommen, um Redundanzen zu vermeiden.

swissuniversities begrüsst die Überarbeitung der BM-Grundlagen zur Stärkung der Berufsmaturität, insbesondere die Tatsache, dass viele Punkte aufgenommen wurden, die bei der Evaluation 2021 der Studierfähigkeit der BM-Absolventinnen und Absolventen als Verbesserungsfelder identifiziert wurden (Optimierungen im Grundlagenbereich, IKT-Kenntnisse, Lernstrategien, Selbstorganisation). swissuniversities begrüsst es, dass Englisch neu explizit als dritte Sprache definiert wurde, dass das interdisziplinäre Arbeiten gestärkt und vertieft wurde und dass neue Formen des Unterrichts Rechnung getragen und eine gewisse Flexibilität Rechnung getragen wurde. swissuniversities befürchtet jedoch, dass parallellaufende Überlegungen zu «Professional Bachelor» bzw. «Professional Master» für Abschlüsse der Höheren Berufsbildung dem Anliegen der Stärkung der BM entgegenwirken. swissuniversities regt an, zu prüfen, ob in den RLP-BM eine Bestimmung zum Nachteilausgleich nicht aufgenommen werden könnte.

FH Schweiz befürwortet die Revision der Berufsmaturität.

SBBK erachtet die in der Revision angestrebte Klärung von Begriffen und Ausräumung von missverständlichen Formulierungen als gut gelungen.

SDK und TBRS begrüssen grundsätzlich die Revision der BMV und des RLP-BM. Es handelt sich um durchdachte Korrekturen und Anpassungen, welche insgesamt eine weitere Verbesserung des bereits starken Bildungsprodukts «Berufsmaturität» bringen.

VSP begrüsst grundsätzlich die vorgesehene Totalrevision, mit welcher am bewährten System der Berufsmaturität festgehalten wird.

KSHW begrüsst generell die Revision. Sie bringt mehr Flexibilität und korrigiert die Schwachstellen der BMV 2009.

SKKBS erachtet generell die vorgeschlagenen Reformen als sinnvoll. Aus Sicht von SKKBS sind wichtige Anliegen aufgenommen worden, auch wenn nicht alle Aspekte berücksichtigt werden konnten.

SK BSLB und Profunda weisen auf die nationale Strategie der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung aus dem Jahr 2023 hin, in der festgehalten ist, dass Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende während der gesamten Ausbildung (Primarstufe, Sekundarstufen I und II, tertiäre Ausbildungen) unter Einbezug aller relevanten Partner (Familie, Bildungsumfeld, Wirtschaft etc.) systematisch und stufengerecht in der Entwicklung von Laufbahngestaltungskompetenzen zu fördern und auf Übergänge vorzubereiten sind. Eine entsprechende Ergänzung der Ziele der Berufsmaturität ist deshalb von zentraler Bedeutung. Entsprechende Anpassungen im RLP-BM werden ebenfalls vorgeschlagen,

NGO begrüsst die Totalrevision und die zahlreichen Modernisierungen und Verbesserungen, die eingeführt wurden. Die Revision bietet eine Gelegenheit, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Bestandteil der Berufsmaturität zu verankern und NGO macht Empfehlungen, wie dies am besten erfolgen soll. Um den Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden, soll in erster Linie BNE stärker mit spezifischen Lernzielen in die BM-Lehrpläne integriert und die Definition der Nachhaltigkeit erweitert werden. NGO fordert ausserdem die Vermittlung von nachhaltigen digital skills, die gezielte Schulung von Lehrpersonen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, und die Schaffung von nationalen Strukturen, die den Wissens- und Technologietransfer im Bereich der nachhaltigen Entwicklung fördern.