Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/16: Totalrevision der Verordnung des SBFI über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung · 83 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 10Fedlex · Ergebnisbericht
GRÜNE begrüssen die Stärkung der Allgemeinbildung in allen beruflichen Grundbildungen. Sie unterstützen insbesondere die Stärkung der Kompetenzen betreffend das politische System und die politische Beteiligung und wünschten sich einen Ausbau des Unterrichts einer zweiten Landessprache.
Letzterer sollte jedoch nicht auf Kosten des Unterrichts der ersten Landessprache oder der Zugänglichkeit der beruflichen Grundbildung für alle interessierten Personen (Jugendliche und Erwachsene) gehen.
3.3 Wirtschaft
Zusammenfassung (in Fettdruck: Vernehmlassungsteilnehmenden, die direkt zur Stellungnahme eingeladen worden sind)
13 von den 43 Vernehmlassungsteilnehmenden (Travail.Suisse, VBAO, SDV, svtb, AG LMT, CP,
FER, HotellerieSuisse, PBS, Optikschweiz, OdA AgriAliForm, SBV, SSO) stimmen der allgemeinen Stossrichtung der Vorlage zu. 1 Teilnehmende (ovap) lehnt den Revisionsentwurf ab.
8 von den 43 Vernehmlassungsteilnehmenden (SAV, sgv, SGB, Travail.Suisse, BIKAS, IGKG, SBV, Swissmem) begrüssen die Bestrebungen, die Verbindlichkeit des ABU zu stärken und befürworten Massnahmen zur Unterstützung von schweizweit vergleichbaren Umsetzungen.
2 Teilnehmende (Travail.Suisse, SGB) begrüssen explizit, dass in der Verordnung sämtliche berufliche Grundbildungen zukünftig geregelt werden. 29 von den 43 Vernehmlassungsteilnehmenden (SAV,
sgv, Swiss Banking, SBV, BDS, BIKAS, VBV, ASMAS, ARTISET, APMöb, APParf, APSchuhe, AP-SEU, APTex, IGKG, CP, DIY, IG UNBB, H+, HotellerieSuisse, KV ZH/Winterthur, OdASanté, ovap,
SAVOIRSOCIAL, SBC, Swissmem, SWISS RETAIL, VSP, VSSM) beantragen die Beibehaltung der Möglichkeit, von der Verordnung abzuweichen.
3 Teilnehmende (CP, HotellerieSuisse, H+) stimmen der Abschaffung der Schlussprüfung zu. 16 von den 43 Teilnehmenden (SAV, sgv, BDS, BIKAS, ASMAS, APMöb, APParf, APSchuhe, APSEU, AP-Tex, IGKG, DIY, Swissmem, SWISS RETAIL, VSP, VSSM) fordern, dass ein möglicher Wegfall der schriftlichen ABU-Schlussprüfung kein Präjudiz für künftige Entscheide zu den Berufskenntnis-Abschlussprüfungen stellen darf. 1 Teilnehmende (Travail.Suisse) wünscht sich zeitnah nach Einführung eine Evaluation der Veränderung. 3 Teilnehmende (SDV, SBC, SBV) lehnen die Abschaffung der Schlussprüfung für die drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildungen ab.
7 von den 43 Vernehmlassungsteilnehmenden (SAV, sgv, BIKAS, IGKG, SAVOIRSOCIAL, SBV,
SDK) äussern sich explizit zugunsten einer Überprüfung der Verordnung und des Rahmenlehrplans alle 7 Jahre. 1 Teilnehmende (Travail.Suisse) wünscht eine Überprüfung alle 5 Jahre. 4 Teilnehmende (SAV, sgv, SGB, SBV) beantragen, dass der Einbezug der Vertretenden der Berufsbildung präzisiert wird. 3 Teilnehmende (HotellerieSuisse, H+, OdASanté) schlagen vor, dass Art. 15 der bisherigen Verordnung beibehalten wird.
AG LMT, OdA AgriAliForm, PBS sind mit dem vorgeschlagenen RLP und der neuen Verordnung für Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung grundsätzlich zufrieden. Sie schätzen die maximalen Freiheiten, die der RLP im Hinblick auf das Erstellen eines Schullehrplans lässt. OdA AgriAliForm stellt die Frage, ob mit dem vorliegenden RLP die gewünschte Präzisierung und damit eine Vereinheitlichung der Kompetenzen, insbesondere im Bereich Gesellschaft, erfolgt ist.
ARTISET unterstützt, dass die Allgemeinbildung in der Berufsbildung gestärkt wird. Sie bedauert, dass die Berufsentwicklung gegenüber der Allgemeinbildung benachteiligt ist und dass die Koordination des ABU mit dem berufskundlichen Unterricht (BKU) unverbindlich bleibt. Sie fordert eine Gleichbehandlung von Allgemeinbildung und Berufskenntnisse. Sie bewertet die Ziele der Allgemeinbildung als 10/83