Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/23: Teilrevision der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel · 86 Seiten
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Aktenzeichen: BAFU-412.2-1/22/12
18 Kantone (AG, AI, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, OW, SH, SZ, SO, TI, UR, VS, ZG) sowie 2 Kantonskonferenzen (KWL, RKGK) beantragen eine grundsätzliche Überarbeitung der Regelung. 1 Kanton (TG) lehnt die Regelung ab.
• 10 Kantone (JU, ZG, VS, TI, AI, GL, UR, GR, OW, TG) sowie die RKGK beantragen, dass die Finanzierung in die vierjährigen Programmvereinbarungen integriert werde. Dies schaffe u.a. Planungssicherheit für die Kantone.
• 9 Kantone (AG, BL, BS, JU, LU, SH, SO, VS, ZG) und die KWL beantragen, allen Kantonen einen substantiellen Sockelbetrag zu zahlen und sie mit einem flexiblen Betrag, der an die Anzahl Rudel, Paar, Einzelwölfe gekoppelt ist, zu unterstützen.
• Die KOLAS beantragt, dass die Kosten, die aufgrund der Grossraubtiersituation entstehen, kostendeckend durch das Umweltbudget abgegolten werden sollten.
• Die SVPO, die SAB sowie der SBV und gleichgesinnte Organisationen beantragen, dass sich die Höhe der Finanzhilfe nicht nur nach der Zahl der Rudel, sondern nach der Zahl der Wölfe insgesamt, also auch unter Einbezug der Einzeltiere, richte. Denn auch Kantone mit Einzelwölfen müssten sich auf den Umgang mit diesen schadenstiftenden Tieren einstellen.
• Die SZZV beantragt, die Wolfsrudel mit «streunenden Jungwölfen ohne Rudelanschluss» zu ergänzen. Denn deren Überwachung würde die gleichen Kosten wie für ein Rudel verursachen.
Absatz 2
1 Kanton (SG), 1 gesamtschweizerischer Dachverband (SVBK), CHWolf, Wolfs-Hirten, STVT, WTTS sowie WaldSchweiz stimmen der Regelung zu.
1 Kanton (AR), 2 Kantonskonferenzen (LDK, KOLAS), 1 Partei (SVPO), der SBV und gleichgesinnte Organisationen sowie Jagd Schweiz stimmen der Regelung unter Vorbehalt / mit Änderungswünschen zu.
18 Kantone (AG, AI, BE, BL, BS, FR, GL, GR, LU, NW, OW, SH, SZ, SO, UR, VS, VD, ZG), 2 Kantonskonferenzen (KWL, RKGK), 1 Partei (SP), Pro Natura und gleichgesinnte Organisationen, SZZV, STS sowie der ökologische Jadgverein Schweiz beantragen eine grundsätzliche Überarbeitung der Regelung.
3 Kantone (JU, TG, TI) lehnen die Regelung ab.
• 11 Kantone (AI, BL, BS, GL, GR, LU, OW, SO, ZG, SH, UR), 4 Kantonskonferenzen (KWL, LDK, KOLAS, RKGK), die SP sowie der SBV und gleichgesinnte Organisationen erachten den Betrag von 20'000 Franken als zu tief und beantragen die folgenden Beiträge pro Rudel:
Beiträge pro Wolfsrudel
LU neben dem Sockelbeitrag 25'000 Franken AR, SO, ZG, AI, GL, GR, OW, UR, SH, JU, NW 50'000 Franken KWL, RKGK
SP, SVPO
Pro Natura und gleichgesinnte Organisationen,
ökologischer Jagdverein Schweiz, VSLvGRT
BL, BS, LDK, KOLAS 60'000 Franken SBV und gleichgesinnte Organisationen keine Begrenzung
• 11 Kantone (AG, AI, BL, BS, GL, GR, JU, UR, OW, TG, ZG) sowie die RKGK beantragen, dass ein (grosser) Anteil des Beitrages als Sockelbeitrag pro Kanton (auch für solche mit gelegentlicher Präsenz von Wölfen) ausgerichtet würde und ein Anteil als variabler Beitrag pro Rudel. 1 Kanton (TG) erachtet ein Finanzierungsmodell nach der Methodik der Programmvereinbarungen als sinnvoll.
• 11 Kantone (AG, AI, GL, GR, VS, VD, ZG, UR, OW, JU, TI), die RKGK sowie der SBV und gleichgesinnte Organisationen beantragen, dass auch grenzüberschreitende Rudel vollständig angerechnet werden. Denn diese verursachten gleich viel Aufwand wie Schweizer Rudel.
26/86 BAFU-D-DCD83401/958