Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/54: Änderung der Raumplanungsverordnung (Umsetzung der zweiten Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes [RPG 2] und des Bundesgesetzes über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien) · 57 Seiten
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AgriGenève, ASR, Aviforum, BEBV, Bell, Braunvieh, BVAG, BVAR, GalloSuisse, GLBV, HOS, Infra- Watt, JardinSuisse, MS, Ökostrom, POWERLOOP, RKGK, RKOO, SBLV, SGBV, SMP, SGP, SOV, Suisseporcs, SVZ, Swiss Beef, swissherdbook, VBO, VLS, VSKP, WLK, ZBB, ZBV). Vorschläge um- fassen u. a.: Erweiterungen im Hofbereich bis 100 m² bzw. bei Nachweis des Mehrbedarfs auch um mehr als 100 m2 (BE; RKE), Aufnahme der Wärmespeicherung als zulässiger Grund für den Bedarf einer Baute (GH, Swissolar), Lockerung der Herkunftsbeschränkung der Biomasse aus einem Um- kreis von 15 km (IG-LR).
Absatz 3
Verschiedene Teilnehmende begrüssen die Streichung, dass sich die Anlage dem Landwirtschaftsbe- trieb unterordnen müsse (BE; SBV; aeesuisse, AgriGenève, ASR, Aviforum, BEBV, Bell, Braunvieh, BVAG, BVAR, GalloSuisse, GLBV, HOS, JardinSuisse, KOLAS, LDK, MS, Ökostrom, RKE, SBLV, Schweizer AG, SGBV, SGP, SMP, SOV, suissemelio, SVZ, Swiss Beef, swissherdbook, VLS, VSKP, WLK, ZBB, ZBV).
Verschiedene Teilnehmende lehnen die vorgesehene Streichung mit Blick auf den Trennungsgrund- satz ab (AG, JU, SZ, TG; EspaceSuisse, SCNAT). Im Nichtbaugebiet sollen keine industriellen Be- triebe entstehen (SPS; BirdLife, BSLA, FFW, Heimatschutz-CH, Landschaftsinitiative, oeku, Pro Na- tura-BE, Pro Natura-BS, Pro Natura-GL, Pro Natura-JU, Pro Natura-LU, Pro Natura-NE, Pro Natura-SH, Pro Natura-VD, Pro Natura-ZH, PUSCH, SL-FP, VCS, WWF).
ZH beantragt, Absatz 3 unverändert zu lassen oder so anzupassen, dass die gesamte Anlage Teil ei- nes zonenkonformen Landwirtschaftsbetriebs ist und erneuerbare Energien effizient nutzt.
Artikel 38a, Vorrang der Landwirtschaft in der Landwirtschaftszone
Allgemeines
Verschiedene Teilnehmende begrüssen die Bestimmung (NE, VD, SG; SVP; BirdLife, BPK, FFW,
FSU, GVBF, Heimatschutz-CH, IRAP, Landschaftsinitiative, Nesslau oeku, Pro Natura-BE, Pro Na- tura-BS, Pro Natura-GL, Pro Natura-JU, Pro Natura-LU, Pro Natura-NE, Pro Natura-SH, Pro Natura-VD, Pro Natura-ZH, PUSCH, RKBM, ROREP, RWU, SIA, SL-FP, SVU-ASEP, Toggenburg, VCS,
VSGP, Wattwil, Worb). Gemäss HEV werden angemessene Richtlinien zur Umsetzung neuer Kompe- tenzen durch die zuständigen Behörden geschaffen.
Der SVIL fordert, die volle Zonenkonformität der Landwirtschaft in der Landwirtschaftszone klarzustel- len; Einschränkungen zugunsten anderer Nutzungen sollen nur mit Entschädigung und Ersatz erfol- gen können.
Es werden folgende Präzisierungen vorgeschlagen:
- Es müssen konkrete Kriterien festzulegen werden, wie bei einem allfälligen Vorrang der Land- wirtschaft eine Verminderung des Mindestabstandes festgelegt respektive berechnet werden soll (AG);
- Beim generellen Vorrang der Landwirtschaft (Art. 16 Abs. 4 RPG) muss sichergestellt sein, dass dieser bei allen Planungsentscheiden innerhalb der Landwirtschaftszone berücksichtigt wird (SVP; SBV; Agora, AgriGenève, ASR, Aviforum, BEBV, Bell, Braunvieh, BVAG, BVAR,
CAJB, CNAV, GalloSuisse, GLBV, GVBF, HOS, JardinSuisse, MS, Prométerre, SBLV, SGBV, SGP, SMP, SOV, Suisseporcs, SVZ, Swiss Beef, swissherdbook, VLS-AAES, VSGP, VSKP, WLK, ZBB, ZBV). Dies gilt insbesondere auch bei Umnutzungen nach Artikel 8c Absatz 2 RPG, wo nach GVBF und VSGP der Wohnraumbedarf für landwirtschaftliche Angestellte Vor- rang haben soll;