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Vernehmlassung 2025/7: Verordnungsanpassungen aufgrund der Übernahme des EU-Migrations- und Asylpakts · 5 Seiten

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Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen (Asylverordnung 1, AsylV 1)

Änderung vom ...

Der Schweizerische Bundesrat

verordnet:

I

Die Asylverordnung 1 vom 11. August 19991 wird wie folgt geändert:

Art. 1a Bst. e

In dieser Verordnung gelten als:

e. Familie: Ehegatten und deren minderjährige Kinder; den Ehegatten gleichgestellt sind die eingetragenen Partnerinnen und Partner und die in dauernder eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebenden Personen; im Dublin-Verfahren richten sich die Begriffe Familienangehörige und Verwandte nach der Verordnung (EU) 2024/13512.

Art. 8 Abs. 2

2Die asylsuchende Person hat sich innerhalb von 24 Stunden ab der Meldung in dem ihr gemäss Absatz 1 Buchstabe b zugewiesenen Zentrum zu melden.

Art. 11a Abs. 2 Bst. b und 3

2Das SEM kann die Einreise auch bewilligen, wenn:

b. die Schweiz für die Durchführung des Asylverfahrens aufgrund der Verordnung (EU) 2024/13513 zuständig ist und die asylsuchende Person nicht direkt aus ihrem Heimat- oder Herkunftsstaat an die Schweizer Grenze gelangt ist, aber glaubhaft macht, dass sie diesen Staat aus einem Grund nach Artikel 3

1 SR 142.311

2Verordnung (EU) 2024/1351 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Mai

2024 über Asyl- und Migrationsmanagement, zur Änderung der Verordnungen (EU) 2021/1147 und (EU) 2021/1060 und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 604/2013, Fassung gemäss ABl. L, 2024/1351, 22.5.2024.

3Siehe Fussnote zu Art. 1a Bst. e.

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