Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2026/64: Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse: Verkehr ’45 · 147 Seiten

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Tabelle 21 Unterschied zwischen Zahlungsrahmen 2024–2027 und 2028–2031, in Millionen Franken,

inkl. MWST

Zahlungsrahmen Zahlungsrahmen Veränderung 2024–2027 2028–2031 nominal in %

Betrieb 1821 1891 3,8

Unterhalt 4694 5200 10,8

Ausbau 2272 2369 4,3

Total 8787 9460 7,7

2.5.5 Geprüfte und verworfene Alternativen

Kürzung des Zahlungsrahmens für den Betrieb, den Unterhalt und den Ausbau der Nationalstrassen

Der beantragte Zahlungsrahmen für Betrieb und Unterhalt beruht auf Erfahrungswerten und jener für den Ausbau auf der Bedarfsschätzung des ASTRA. Sparpotenziale und Effizienzgewinne wurden berücksichtigt. Eine Kürzung des Zahlungsrahmens würde in erster Linie den Ausbau im Sinne von Anpassungen betreffen und hätte zur Folge, dass Massnahmen zur Verbesserung der Verträglichkeit oder der Verkehrssicherheit sowie Anpassungen an Umweltstandards weniger rasch umgesetzt werden könnten. Weitergehende Kürzungen würden sich auf den Betrieb und den Unterhalt auswirken; sie würden kurzfristig die Verkehrssicherheit und die Verfügbarkeit der Nationalstrassen beeinträchtigen und mittelfristig zu einer Verschlechterung des Zustands der Infrastruktur führen.

3 Verkehrsträgerübergreifender Überblick über die geplanten Ausbauten nach Handlungsräumen

3.1 Abstimmung von Verkehr und Siedlung im nationalen Kontext

Wie in Kapitel 1.5 dargelegt, ist die verkehrsträgerübergreifende, mit der Siedlungsentwicklung abgestimmte Infrastrukturplanung ein zentrales Anliegen dieser Vorlage. Die vorgesehenen Erweiterungen von Bahn- und Nationalstrassennetz ergänzen sich sinnvoll und sind mit den Massnahmen im Agglomerationsverkehr abgestimmt. Dabei werden auch die Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung berücksichtigt. Die zur Realisierung vorgeschlagenen Nationalstrassen, Eisenbahninfrastruktur und Agglomerationsprogrammprojekte fördern die kompakte, qualitätsvolle Entwicklung der Agglomerationen und tragen zur Eindämmung der Zersiedelung bei. Sie berücksichtigen zudem den Wandel von Arbeit, Freizeit und Mobilität und schaffen Voraussetzungen für flexible, multimodale und ressourcenschonende Verkehrsangebote. Einen Überblick der notwendigen Infrastrukturen gibt nachfolgende Karte.