Rapport sur les résultats

Consultation 2008/105: Révision totale de la loi sur la nationalité · 52 pages

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gemessen; ausserdem würden lediglich finanziell Gutgestellte eine Wiedereinbürgerung beantragen können, was einer ökonomischen Diskriminierung gleichkomme (EKM).

Art. 26: Réintégration / Intégration réussie ou liens étroits avec la Suisse

1. Befürwortende Stellungnahmen • 25 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU). • 3 Parteien (FDP, GPS, EDU) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu, wobei 2 Parteien (FDP, EDU) mit Vorbehalt. • 1 Wirtschafts- und Berufsverband (Travail.Suisse) befürwortet die vorgeschlagene Regelung. • 12 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (SSV, SGV, SVBK, EKM, SVZ, AVZ, ai, JusPax, BGK, BGSB, BGB, BGR) sind für die vorgeschlagene Regelung.

Der Kanton NW kann die Regelung nur befürworten, sofern es sich um Mindestvorschriften des Bundes handelt. Ein Teil der Vernehmlassungsteilnehmer fordert, den Begriff der engen Verbundenheit klarer zu definieren (GL, EDU, ai). Für die FDP ist das Kriterium der engen Verbundenheit die Mindestvoraussetzung; es erscheine fraglich, weshalb im Ausland lebende Personen sich überhaupt einbürgern lassen wollen.

2. Ablehnende Stellungnahmen • 1 Partei (SP) lehnt die vorgeschlagene Regelung ab.

• 4 Wirtschafts- und Berufsverbände (SGB, Unia, CP, FER) sind gegen die vorge-

schlagene Regelung. • 2 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (ASO, SEK) sind mit der vorgeschlagenen Regelung nicht einverstanden.

Es wird kritisiert, dass die enge Verbundenheit mit der Schweiz ein unbestimmter Rechtsbegriff und zu restriktiv sei. In Anbetracht der bisherigen Praxis müsse die Verbundenheit mit der Schweiz ausreichen (SP, SGB, Unia, SEK). Die Verbundenheit mit der Schweiz dürfe nicht primär von der Anzahl von Reisen in die Schweiz abhängig sein; schon die heutige Praxis der Wiedereinbürgerungen schliesse häufig Personen mit niedrigen Einkommen und aus fernen Ländern vom Schweizer Bürgerrecht aus, was einer ökonomischen Diskriminierung gleichkomme und inakzeptabel sei (SP, SGB, Unia, ASO). Gemäss dem CP ist der Begriff der engen Verbundenheit auf Gesetzesstufe zu präzisieren sowie der «3. Abschnitt: Wiedereinbürgerung» besser zu strukturieren.

Art. 27: Ensuite de péremption ou de perte de la nationalité suisse (plus qu’une disposition relative à la réintégration)

1. Befürwortende Stellungnahmen • 25 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (ZH, BE, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU). • 4 Parteien (FDP, CVP, SP, EDU) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu.

• 3 Wirtschafts- und Berufsverbände (Travail.Suisse, CP, FER) befürworten die vor-

geschlagene Regelung.