Rapport sur les résultats
Consultation 2012/107: Révision partielle de l'ordonnance sur l'assurance-maladie (OAMal) · 32 pages
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2.4 Autres dispositions proposées Observations, critiques, propositions, demandes Auteur
Par contre, le SSP estimerait souhaitable de profiter de la présente révision pour intro- VD duire les psychologues/psychothéraopeutes dans le régime LAMal (art. 46 ss OAMal).
A ce propos, il se réfère à la prochaine entrée en vigueur de la LPsy et de son ordon-
nance d'application ainsi qu'au récent arrêt prononcé par le Tribunal administratif fédé-
ral (arrêt C-7498/2008 du 31 août 2012). Il découle de cet arrêt - s'agissant des psychologues/psychothérapeutes - que la pratique actuelle consistant à autoriser le rembour-
sement de leurs prestations à conditions que celles-ci relèvent d'une délégation par un
médecin-psychiatre, est dépourvue de base légale. Si cette pratique a été admise jus-
qu'alors par les assureurs - et tolérée par la jurisprudence - le SSP estime qu'il est
temps d'inscrire les psychologues/psychothérapeutes dans l'OAMal afin de remédier à
cette lacune juridique et mettre fin à la pratique de la psychothérapie déléguée, laquelle est souvent le fait d'abus (selon la jurisprudence, la psychothérapie déléguée n'est autorisée qu'à certaines conditions. Or, en pratique, celles-ci sont souvent - sinon rarement - respectées ; sur les détails nous vous renvoyons à l'arrêt précité du TAF).
Vorliegend wird lediglich die Zulassung der Neuropsychologen geregelt, mit dem Hin- SH weis auf die besondere Relevanz der Neuropsychologie für die Gesundheitsvorsorge.
Wir sind der Ansicht dass im Sinne der Gleichbehandlung die Zulassung aller Psycho-
logie-Subdisziplinen zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen Ist - soweit es um die
Behandlung kranker Personen geht. Eine allfällige Verzögerung bei der Zulassung für
Neuropsychologen ist dabei in Kauf zu nehmen, zumal unseres Erachtens keine wichti-
gen Gründe für eine unverzügliche Zulassung der Neuropsychologen
sprechen.
Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts hat zur Folge, dass auch die ambulanten ZH ärztlichen Institutionen gemäss Art. 35 Abs. 2 Bst. n KVG die Leistungen der bei ihnen
angestellten Angehörigen weiterer Medizinalberufe nicht mehr zulasten der OKP ab-
rechnen können. Dies ist wenig sinnvoll, entspricht es doch gerade dem Ziel solcher
Einrichtungen, die Interdisziplinarität der Behandlung zu fördern und verschiedene me-
dizinische Leistungen «unter einem Dach» anzubieten. Wir regen daher an, die KVV mit einer Bestimmung zu ergänzen, wonach auch Einrichtungen nach Art. 35 Abs. 2 Bst. n
KVG Organisationen sind, die Angehörige weiterer Medizinalberufe beschäftigen und
deren Leistungen zulasten der OKP abrechnen können. Mit andern Worten wäre eine
zu Art. 51,52,52a und 52b analoge Bestimmung für die Einrichtungennach Art. 35 Abs.
2 Bst. n KVG zu schaffen.
Es wird Zeit brauchen, bis die Neuropsychologen und die Krankenversicherer eine ei- FMH gene Einzelleistungsstruktur auf gesamtschweizerischer Ebene vereinbart haben, bis
der Bundesrat diese genehmigt hat und bis die Kantone rechtsgültige Tax-punktwerte
für die so geschaffene Tarifstruktur festgelegt haben werden. Deshalb erscheint eine
Übergangsfrist von mindestens drei Jahren als nötig, innerhalb welcher sich Neuropsy-
chologinnen und Neuropsychologen weiterhin in ambulanten Institutionen wie Arztpra-
xen, HMO, Polikliniken, etc. anstellen und ihre Leistung über die Institution abrechnen
lassen können.
Wir nutzen die Gelegenheit, an dieser Stelle unserer Hoffnung Ausdruck zu verleihen, FSP dass eine entsprechende Änderung von KVV und KLV auch für Leistungen der psychologischen PsychotherapeutInnen weiterverfolgt wird. Auch bei diesen Fachpersonen
bringt das PsyG eine verbindliche Regelung der Aus- und Weiterbildung. Entsprechend
wird denn auch in den Erläuterungen zum vorliegenden Projekt auf die Antwort des
Bundesrates auf die Anfrage Prelicz-Huber Bezug genommen. In dieser erklärt der
Bundesrat, dass die Prüfung einer Anpassung der KVV im Zentrum der Überlegungen
stehen dürfte. Die konkreten Bedingungen zur Übernahme der Kosten von Leistungen
der psychologischen PsychoherapeutInnen (z.B. Art, Umfang, Modalitäten der Überprüfung der Leistungspflicht) wären im Detail in der KLV zu regeln.
Ergänzungsantrag: Die Anpassung der Analysenliste soll ebenfalls während einer tele- pharmaSuis-