Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2003/205: Verordnungspaket zum neuen Chemikalienrecht · 99 Seiten

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1.11 Gefährliche flüssige Stoffe

BL I36I, GSG I71I, SZ [101], AI [117], BD ZH [119], AR [120], SO [171], UK [172], OW [14], GL I47I und TI [118] begrüssen die Bestimmungen explizit. Dies sei ein Beitrag zur Vermeidung der besonders bei Kindern häufig aufgetretenen Vergiftungsfälle mit Lampenölen.

Ziff. 1

SH [22], BL I36I, LU I66I, GSG I71I, SZ [101], AR [120], SO [171] und UK [172] beantragt eine Erweiterung auf "umweltgefährlich". SH [22] schlägt folgende Anpassung des Textes vor: "Als gefährliche flüssige Stoffe und Zubereitungen gelten solche mit einer der Eigenschaften nach Artikel 3 Absätze 2 bis 4 ChemV."

1.12 Benzol

OW [14], TG [23], BL I36I, GL I47I, AI [117], AR [120] und SO [171] begrüssen die strengeren Limiten für Benzol in Stoffen und Zubereitungen. OW [14], TG [23], BL I36I, GL I47I, AI [117], AR [120], SO [171], ZG I46I, GSG I71I, SZ [101], SG [112], BD ZH [119], UK [172] beantragen, dass im Hinblick auf das Minimierungsgebot für krebserzeugende Stoffe die Ausnahme für Motorenbenzin kritisch zu durchleuchten und eine Senkung der Limite zu prüfen sei. Auch TI [118] kritisiert, dass die Regelungen das Minimierungsgebot nicht garantieren. So sei eine Inkompatibilität mit dem Luftreinhaltegesetz vorhanden. Gewünscht wird eine schärfere Formulierung.

1.13 Nitroaromaten, aromatische Amine und Azofarbstoffe

Ziff. 2

OW [14], BL I36I, GL I47I, GSG I71I, SZ [101], AI [117], BD ZH [119], AR [120] und UK [172] begrüssen das Verbot zum Inverkehrbringen gewisser Nitroaromaten und aromatischer Amine sowie eines Azofarbstoffes zum Färben von Textilien und Lederwaren.

Ziff. 3 (neu)

VSLF I38I, ACIMA I40I und AGVS [95] beantragen eine in zwei Amtssprachen abgefasste, gut lesbare und dauerhafte Verpackungsaufschrift für Stoffe und Zubereitungen nach Ziff. 2 Abs. 1, die nur für gewerbliche Verwender bestimmt sind.

SGCI I56I und ecosuisse I60I bemerken, dass RL 76/769/EWG für die in Anhang 1.13 Ziff. 2 Abs. 1 aufgeführten Stoffe und Zubereitungen eine besondere Kennzeichnung:„Nur für gewerbliche Verbraucher“ verlangt. Wegen der geringen Relevanz in der Praxis und um unnötige zusätzliche Hinweise zu vermeiden, sei auf diese besondere Kennzeichnung jedoch zu verzichten.

1.14 Di-μ-oxo-di-n-butyl-stannylhydroxoboran (DBB)

OW [14], BL I36I, GL I47I, GSG I71I, SZ [101], AI [117], BD ZH [119], AR [120] und UK [172] begrüssen das Verbot Inverkehrbringen von DBB entsprechend den EU-Bestimmungen.

2 Bestimmungen für Gruppen von Zubereitungen und Gegenständen

2.1 Textilwaschmittel

Für VTS I68I stehen die Regelungen über die Hilfsmittel für die Wäscherei und dieTextilreinigung weitgehend mit den europäischen Vorschriften im Einklang. Für die Verwender ergeben sich keine wesentlichen Neuerungen. SGCI I56I, ecosuisse I60I und AGVS [95] merken an, dass Anhang 2.1 auf dem Vorschlag der EG-Verordnung über Detergenzien vom 04.09.2002 aufbaut. Unter der Voraussetzung, dass diese Verordnung bis am 1.1.2005 in Kraft tritt und die notwendigen Anpassungen an die definitiv verabschiedete Verordnung im Anhang 2.1 berücksichtigt werden, wird Anh. 2.1. akzeptiert. SKW I62I und TVS I70I empfinden die vorzeitige Übernahme der Detergenzienverordnung als unverhältnismässig. SRF [165] bemerkt, dass die Kennzeichnung der Wasch- und Reinigungsmittel erweitert werden sollte.

Ziff. 1

TVS I70I beantragt in Abs. 2, Mittel für spezielle Wasch- und Reinigungsprozesse bei der Herstellung und Veredelung von Textilien vom Geltungsbereich auszunehmen, ansonsten wird verlangt, dass Anh. 2.1. für Wasch- und Reinigungsprozesse bei der Herstellung und Veredelung von Textilien generell keine Gültigkeit hat.

Ziff. 22

Zahlreiche Kantone (OW [14], BL I36I, GL I47I, SZ [101], AI [117], BD ZH [119], AR [120], TI [118], ZG I46I) sowie GSG I71I, EAWAG [127], UK [172], GP [106] und WWF [167] begrüssen die Beibehaltung des Phosphatverbotes explizit. OW [14], BL I36I, GL I47I, SZ [101], AI [117], BD ZH [119], AR [120], TI [118] sowie GSG I71I, EAWAG [127] und UK [172] begrüssen das umfassende Verbot von Alkylphenolethoxylaten.