Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten
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FR, NE, NW, VD; GLP, Grüne CH; aefu, AWS, bgs, BPUK, CCIG, écoli, err, Hausverein, IRL, LDK, LOS, MV, Rheinaubund, SBK, SL, UPIAV, VSE, WSL, WWF, VLP, ZPG, Zürich).
Verschiedene Vernehmlasser zweifeln, ob die Regelung der Reservebauzone mit der Eigentumsgarantie vereinbar sei (UR, SZ, VS; FDP, EVP, Grüne CH; economiesuisse; CCIG, FER, FRR, greenpeace, Hausverein, pro natura, SAV, SBK, SL, svit, SVS, vbu, VCS, VLP, VSE). SO stellt klar, dass mit der Reservebauzone eine allfällige materielle Enteignung nicht unterlaufen werden kann.
Verschiedene Vernehmlasser erachten andere Methoden und Modelle für die Baulandbegrenzung als Ziel führender: Ausgleich von Planungsminderwerten durch Beträge aus der Abschöpfung von Planungsmehrwerten (SP, Grüne CH; aefu, biosuisse, Forum Landschaft, Hausverein, KPK, Rheinaubund, SGS, SBK, SL, ufs, vbu, WWF); Einführung von Flächennutzungszertifikaten (SP, GrüneCH; aefu, Hausverein, pro natura, Rheinaubund, SVS, VKMB, WWF); Befristung der Reservebauzone (AWS, bgs, Metropole, SBK, WSL, ZHBV); Kriterien für die entschädigungslose Rückzonung bei missbräuchlicher Baulandhortung (economiesuisse).
5.1.2 Art. 76 Zuweisung zu Reservebauzonen
Zu Kritik Anlass gibt die grundsätzlich entschädigungslos vorgesehene Zuweisung von Grundstücken zur Reservebauzone (BE, FR; SBV; coop, CP, SBB, svit, uspi).
Vereinzelt werden Verdeutlichungen verlangt (AG, BE; equiterre, KVP, VCS).
5.1.3 Art. 77 Wiedereinzonungen
Während der HEV die vorgeschlagenen Transferzahlungen negativ beurteilt, erachtet BL die Bestimmung als folgerichtig.
5.1.4 Art. 78 Ausgleichende Massnahmen bei Neueinzonungen statt Wiedereinzonungen
Die VKMB beurteilt die Bestimmung grundsätzlich positiv, möchte das Abtauschsystem jedoch mit der Einführung von Zertifikaten ergänzen. Negativ beurteilt wird die Bestimmung insgesamt oder in Teilen von BL, GR, SO, VD, Bündner Planerkreis, CEAT, INTER und den SBB.
Einige Vernehmlasser verlangen Verdeutlichungen, etwa bezüglich des Perimeters für den Abtausch (EVP, Grüne CH; aefu, greenpeace, Hausverein, KVP, pro natura, Rheinaubund, SHS, SL, SVS, vbu, VKMB, vogelwarte, WWF), des Wertes der Grundstücke (bgs, BSLA), der Erschliessung (suissemelio) oder des Verfahrens (BE).
5.1.5 Art. 79 Bemessung der Entschädigung
Ein paar Vernehmlasser sehen Probleme bei der Bemessung der Entschädigung (BE, VD; FSU, HEV). Andere erachten das vorgeschlagene System generell nicht als vollzugstauglich (BL, NE; La-Chaux-de-F).
5.2 Vollzug, Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts
5.2.1 Allgemeine Bemerkungen
Verschiedene Vernehmlasser sind mit den vorgeschlagenen Anpassungen des bisherigen Rechts, namentlich mit den vorgesehenen Änderungen im NHG und im USG einverstanden (Grüne CH; aefu, biosuisse, pro natura, Rheinaubund, SVS, vbu, VCS, WWF).
BE will eine neue Bestimmung in die Übergangsbestimmungen aufnehmen, welche den Einbezug der Kantone bei Revisionen des Raumplanungsrechts sicherstellt.
5.2.2 Art. 80 Vollzug
Der sgv will das geltende Recht beibehalten.
ZH fordert, dass die kantonalen Fachstellen für Raumplanung gemäss Art. 31 RPG zwingend beibehalten werden müssen.